Di, 17. Oktober 2017

MotoGP in Brünn

17.08.2014 16:39

Marquez nach zehn Siegen in Folge nur Vierter

Die Siegesserie von Motorrad-Superstar Marc Marquez in der MotoGP-WM ist zu Ende. In Brünn wurde der 21-jährige Spanier nur Vierter und verpasste damit den elften Saisonsieg in Folge. Ganz oben auf dem Podest stand am Sonntag Teamkollege Dani Pedrosa, der seinen spanischen Landsmann Jorge Lorenzo und Valentino Rossi aus Italien in die Schranken wies.

Pedrosa, wie Marquez auf Honda unterwegs, hängte Lorenzo (Yamaha) um 410 Tausendstel-Sekunden ab – Rossi (ebenfalls Yamaha) folgte dahinter mit 5,259 Sekunden Rückstand. Der von der Poleposition aus ins Rennen gestartete Marquez blieb 10,454 Sekunden hinter dem Sieger. Nach einem schlechten Start fuhr der Spanier lange Zeit hinter dem Duo Pedrosa/Lorenzo auf dem dritten Platz, wurde jedoch zehn Runden vor Schluss von Rossi überholt.

Nach dem Rennen wortlos in Box verschwunden
Pedrosa hatte zuletzt am 13. Oktober 2013 beim Grand Prix von Malaysia gewonnen. Brünn hätte für Marquez ein Ort eines großen Triumphs werden können, stattdessen erlebte der bis dato jüngste Weltmeister in der Motorrad-Königsklasse in Tschechien ein Fiasko. Kopfschüttelnd fuhr der Spanier über die Ziellinie und verschwand anschließend wortlos in seiner Box.

Den Rekord für die längste Siegesserie in einer Saison muss sich Marquez zumindest bis zum nächsten Jahr mit Giacomo Agostini teilen. Der Italiener hatte 1968, 1969 und 1970 jeweils zehn Saisonerfolge in Serie gefeiert. Mit saisonübergreifend 20 Siegen in Folge hält "Ago" auch den Rekord für die längste Serie insgesamt.

Rabat und Masbou siegen in Moto2 bzw. Moto3
In der Moto2 gewann der Spanier Esteve Rabat vor dem Finnen Mika Kallio und dem Deutschen Sandro Cortese. Rabat und Kallio führen auch die WM-Wertung an. Im Moto3-Rennen holte der Franzose Alexis Masbou seinen ersten Grand-Prix-Sieg. Der Honda-Pilot setzte sich vor Enea Bastianini aus Italien und dem Briten Danny Kent durch. In der Gesamtwertung liegt weiter der Australier Jack Miller in Front.

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