Fr, 25. Mai 2018

Rapids Sportchef

19.12.2013 12:13

Müller: "Man braucht nicht immer das große Geld"

Der neue Sportdirektor des SK Rapid ist in Wien gelandet. Am Donnerstag wurde Andreas Müller im Hanappi-Stadion offiziell präsentiert. Dabei inszenierte sich der Deutsche als Kämpfer und Teamplayer, der sich bei Rapid pudelwohl fühlen wird. Schließlich ist er überzeugt: "Man braucht nicht immer das große Geld, um erfolgreich zu sein." Hier die Chronologie der Pressekonferenz.
  • 12.09 Uhr: Die Pressekonferenz ist offiziell beendet. Müller posiert jetzt für Fotos und gibt Einzelinterviews. Viel Zeit hat er nicht, um 12.30 Uhr steht die erste Arbeitssitzung an, danach geht's mit dem Flieger zurück nach Deutschland.
  • 12.08 Uhr: Ob Rapid nicht den Anspruch haben müsse, Meister zu werden, wird Müller gefragt. Er weicht aus: "Das kann unser Trainer besser beantworten. Für mich ist es wichtig, dafür eine Basis zu schaffen. Und wenn man hart dafür arbeitet, kommt der Titel zwangsläufig. Wir dürfen aber nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen."
  • 12.06 Uhr: Wie er Erfolg definiert, möchte ein Journalist von Müller wissen. Dessen Antwort: "In erster Linie ist es wichtig, dass die Fans im Stadion sehen, dass sich die Mannschaft den Hintern aufreißt. Das ergibt dann eine hohe Identifikation. Das ist sehr wichtig. Dafür braucht die Mannschaft sehr viel Charakter und eine starke Mentalität." Danach werde "der eine oder andere Titel sicher dazukommen".
  • 12.04 Uhr: "Ich habe das Gefühl, hier bei Rapid eine neue Familie, eine neue Heimat gefunden zu haben", sagt der neue Sportchef. "Nach den ersten Gesprächen habe ich tatsächlich schon ein sehr gutes Gefühl gehabt. Ich konnte mich mit den Inhalten sofort identifizieren."
  • 12.01 Uhr: In Hoffenheim lief es für Müller zuletzt nicht nach Wunsch. Befassen will er sich mit dieser unglücklichen Zeit nicht mehr. Nur so viel: "Natürlich habe auch ich Fehler gemacht. Aber ich habe in der Vergangenheit immer aus meinen Fehlern gelernt."
  • 12 Uhr: Wirklich konkret wird Müller bezüglich seiner Arbeit nicht: "Ich muss mich erst in den Verein arbeiten, Mannschaft und Trainerteam so schnell wie möglich kennenlernen."
  • 11.58 Uhr: Zum Niveau des österreichischen Fußballs sagt Müller: "Der Unterschied zu Deutschland ist nicht mehr so groß. Der österreichische Fußball entwickelt sich gut. Das macht meine Aufgabe umso interessanter."
  • 11.56 Uhr: Müller sieht sich selbst als "Kommunikator" im Klub. Das zählt wohl zu den wichtigsten Aufgaben eines Managers.
  • 11.54 Uhr: Gefragt nach seinem Verhältnis zu Co-Trainer Carsten Jancker, antwortet Müller: "Ich hab ein paar Mal gegen ihn gespielt. Das ist, wie wenn du gegen einen Zug läufst."
  • 11.52 Uhr: Immer wieder positioniert sich Müller als Teamplayer. "Nur im Team können und werden wir Erfolg haben."
  • 11.50 Uhr: "Man braucht nicht immer das große Geld", erklärt der neue Sportdirektor. Er habe immer sehr gerne mit jungen Spielern zusammengearbeitet. So könne er sich auch voll mit der Ideologie bei Rapid identifizieren, versichert er.
  • 11.49 Uhr: "Ich liebe den Fußball", so Müller. Er habe keine Angst davor, künftig Spiele vor weit weniger Zuschauern besuchen zu müssen als in der deutschen Bundesliga.
  • 11.46 Uhr: Mit seinem Vorgänger Helmut Schulte werde er sich in den kommenden Tagen noch unterhalten. "Aber ich gehe völlig unbefangen an die Arbeit heran", hält Müller fest.
  • 11.45 Uhr: Jetzt werden die Journalisten auf Müller "losgelassen". Müller steht Rede und Antwort, sagt: "Seit ich im Fußball dabei bin, das sind schon 30 Jahre, stehen für mich Loyalität, Leistungsbereitschaft und Leidenschaft immer an oberster Stelle. Wenn man das in einem Team beherzigt, werden wir Erfolg haben."
  • 11.43 Uhr: Trainer Barisic über seinen neuen Vorgesetzten. "Er war schon als Spieler ein großer Kämpfer. Ich bin sicher, dass es eine befruchtende Zusammenarbeit wird. Und wir werden uns natürlich bemühen, ihm so wie seinem Vorgänger Helmut Schulte möglichst schnell das österreichische Deutsch beizubringen", scherzt "Zoki".
  • 11.43 Uhr: "Ich freue mich wahnsinnig auf die Herausforderung", so Müller. Rapid habe eine große Tradition - das komme seinem Arbeitsstil sehr entgegen.
  • 11.41 Uhr: Müller ist am Wort. "Ich war überrascht, als der Anruf von Rapid kam", sagt er. "Aber ich hatte nach den Gesprächen ein sehr gutes Gefühl. Ich kann mit den Zielen des Klubs zu 100 Prozent identifizieren. Den Job gehe ich mit sehr viel Respekt an, aber auch mit der Überzeugung, dass ich hier eine sehr gute Basis vorfinde, dass wir gemeinsam viel Erfolg haben werden."
  • 11.39 Uhr: "Andreas Müller hat uns am meisten überzeugt", sagt Krammer. "Andreas Müller soll dazu beitragen, dass wir es unter die Top 50 in Europa schaffen. Er wird unseren Verein sicher bereichern." Müllers Vertrag läuft ab dem 7. Jänner.
  • 11.37 Uhr: Präsident Krammer ergreift als Erster das Wort. "Wichtig war für uns, dass der neue Sportdirektor komplementäre Stärken zum Trainerteam einbringt", erklärt er das Anforderungsprofil. "Wir wollten einen Mann mit internationaler Erfahrung auf Manager-Ebene und mit großer Lebenserfahrung."
  • 11.34 Uhr: Es ist so weit. Müller betritt gemeinsam mit Krammer den Raum. Ein kurzes "Hallo zusammen'" wirft er in die Runde und nimmt am Podium Platz. Er trägt einen schwarz-grauen Anzug mit hellblauem Hemd.
  • 11.29 Uhr: Barisic und Klubservice-Leiter Andy Marek sind bereits da. Alles wartet auf den Neuen.
  • 11.22 Uhr: Auf dem Podium sollen neben Andreas Müller gleich auch Trainer Zoran Barisic und Präsident Michael Krammer Platz nehmen. Krammer hatte in Bezug auf Müller von einer "Qualitätslösung für Rapid" gesprochen.
  • 11.17 Uhr: Noch etwa 15 Minuten bis zum offiziellen Beginn der Pressekonferenz. Die Aula im Hanappi-Stadion ist bereits gut gefüllt, das Medieninteresse ist erwartungsgemäß groß.

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