So, 25. Februar 2018

Pech für Salzburg

01.08.2011 16:03

Pasanen und Zarate fallen mehrere Wochen aus

Vizemeister und Europa-League-Qualifikations-Teilnehmer Red Bull Salzburg hat am Sonntag beim 0:0 im Liga-Heimspiel gegen SV Mattersburg nicht nur zwei Punkte, sondern auch zwei Spieler verloren.

Innenverteidiger Petri Pasanen und Stürmer Gonzalo Zarate zogen sich Verletzungen zu, die sie jeweils zu drei- bis vierwöchigen Pausen zwingen. Der Finne erlitt in der rechten Wade einen Muskelfaserriss, der Argentinier ist mit einem Außenbandeinriss im linken Knie außer Gefecht.

Das Match in Wals-Siezenheim entwickelte sich zum Geduldspiel für die Gastgeber. Denn die Mattersburger agierten von Beginn weg defensiv und verlagerten sich ganz auf Konter. Die erste Chance hatte Alan in der Startminute nach einem Doppelpass mit Leonardo, doch Mattersburg-Schlussmann Borenitsch war beim Schuss des Brasilianers von der Strafraumgrenze auf dem Posten. Auch bei Schüssen des Spaniers Chema Anton und erneut von Alan gab sich Borenitsch unterstützt von Abwehrspieler Rodler keine Blöße (33.).

Wenn drei sich streiten, freut sich der Vierte
Unmittelbar nach dieser Doppelchance bekamen die Zuseher eine überaus kuriose Szene geboten: Borenitsch zeigte bei einem Cziommer-Schuss die erste Unsicherheit, woraufhin gleich drei Salzburg-Spieler - Liga-Debütant Alex, Hinteregger und Chema Anton - auf den freien Ball zustürmten. Die drei "Bullen" standen sich aber schließlich gegenseitig im Weg, wodurch der Tormann den Ball noch zu fassen bekam. Die Burgenländer hatten ihre besten Möglichkeiten in Hälfte eins durch den französischen Mittelfeldspieler Domoraud, der zunächst einen Volleyschuss knapp über das Tor (25.) und eine abgerissene Flanke kurz vor der Pause an die Stange (43.) setzte.

Unmittelbar nach dem Wechsel folgte bei einem Bürger-Kopfball nach Freistoß-Flanke von Seidl die nächste Glanztat des Schweden (47.). Die Salzburger agierten in der zweiten Hälfte dagegen trotz klarer technischer Überlegenheit überaus ideenlos, probierten es gegen die baumlange Abwehr der Gäste vermehrt mit hohen Bällen. Deshalb hatte Borenitsch mit Ausnahme eines total verunglückten Kopfballs von Alan aus kurzer Distanz (72.) sowie eines Schusses von Leonardo (89.) nichts mehr zu halten.

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