Mi, 21. Februar 2018

Totgetrampelt

16.09.2008 16:50

13 Menschen sterben bei Massenpanik im Kongo

Weil er versuchte, seine Mannschaft durch Hexerei auf die Siegerstraße zu führen, hat ein kongolesischer Torhüter blutige Ausschreitungen mit 13 Toten provoziert. Kurz vor Ende eines Fußballspiels im Osten des Landes trat der Keeper der zurückliegenden Mannschaft vor und wollte mit Zaubersprüchen die gegnerischen Spieler verhexen und die Wende der Partie heraufbeschwören. Auf dem Platz und auf den Rängen erhitzten sich die Gemüter, was eine Massenpanik mit 13 Toten und 54 Verletzten zur Folge hatte. Die meisten Opfer waren Kinder, die totgetrampelt wurden.

Bei dem Match in der Stadt Butembo standen sich die Teams Nyuki und Socozaki gegenüber. Als der Torhüter mit rituellen Praktiken versuchte, das Spiel zu beeinflussen, zettelten einige Spieler eine Rauferei an.

Ein Polizist, der den Streit schlichten wollte, wurde daraufhin vom Publikum mit Steinen beworfen. Die Polizei reagierte mit Tränengas und trat eine Massenpanik los.

Symbolbild

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