So, 19. November 2017

Jobvergabe

11.06.2008 17:14

Firmen haben Probleme bei der Jobbesetzung

Österreichs Firmenbosse finden immer schwieriger Personal für ihre offenen Stellen, auch in Kärnten existiert dieses Problem. Die Liste der „Hot Jobs“ führen Facharbeiter an, besonders gesucht ist Personal in der Metallbranche. Was den Arbeitskräftebedarf in Zukunft betrifft, werden die Firmen vorsichtiger, es muss eingespart werden.

44 Prozent der Manager kämpfen mit der Jobvergabe, ein Problem, das in Österreich im europäischen Vergleich besonders ausgeprägt ist. Laut einer Studie des Personaldienstleisters Manpower fällt besonders Kärnten durch einen markanten Rückgang zum Vorquartal auf. Die meisten Stellen finden Arbeitssuchende in Tirol und Oberösterreich. In Wien werden sogar Jobs gekürzt. Im Vorjahr lag das Problem noch bei 33 Prozent.

Facharbeiter heiß begehrt
Wie schon im vergangenen Jahr führen Facharbeiter, besonders Elektriker und Tischler, die Liste der "Hot Jobs" an. Heiß umworben ist auch Personal für Gastronomie und Hotellerie, gefolgt von angelernten Arbeitern und Technikern. Metall-Facharbeiter (Schweißer, Dreher, Fräser), die bisher unter Facharbeitern allgemein gelistet waren, wurden so oft genannt, dass sie mit der 8. Stelle einen eigenen Platz in der Wertung bekamen. Auch Top-Manager und Verkaufsleiter sind mittlerweile schwer zu finden, so Manpower.

Firmen werden vorsichtiger
Die Firmen werden gleichzeitig aber auch skeptischer, was den Arbeitskräftebedarf in Zukunft betrifft. Im Sommerquartal wollen demnach 13 Prozent der Personalchefs zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Im Gegenzug müssen 6 Prozent Personal einsparen. "Der Trend bleibt positiv, aber deutlich vorsichtiger. Im laufenden 2. Quartal gibt es noch viermal mehr Einstellungen als Kündigungen. Für das kommende 3. Quartal sind gerade noch doppelt so viele Neuaufnahmen wie Kündigungen geplant", so Manpower Geschäftsführer Erich Pichorner.

Symbolbild

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