Die Maßnahmen der Bundesregierung, wie die Kurzarbeit, zur Unterstützung der Wirtschaft haben sicher Gutes bewirkt. Aber nach Auslaufen der Kurzarbeit wird man zur Kenntnis nehmen müssen, dass sich nicht alle Betriebe in der bisherigen Form weiterführen lassen und nicht jeder Arbeitsplatz zu retten ist. Die AUA hat 70 Flugzeuge und ca. 7000 Mitarbeiter. Das sind Pi mal Daumen ca. 100 Mitarbeiter pro Maschine. Bei einer Stützung von 700 Millionen Euro (ist wahrscheinlich viel zu wenig) entfallen 100.000,– pro Arbeitsplatz. Jetzt bleibt aber von den 70 Maschinen in der nächsten, wahrscheinlich ziemlich langen Zeit die Hälfte am Boden. Das bedeutet einen Überhang beim Personal von drei- bis viertausend Stellen. Und diese Stellen in den nächsten Jahren künstlich am Leben zu halten ist betriebswirtschaftlicher Wahnsinn und bedeutet das sichere Aus für die AUA. Die große Frage ist auch, wie lange es dauert, bis das Vorkrisenniveau von ca. 60.000 Starts weltweit pro Tag erreicht wird und ob das überhaupt erstrebenswert ist. Auch der viel gelobte Seminar- und Kongresstourismus wird noch lange brauchen, um sich wieder zu erholen. Schließlich hat man jetzt in der Krise auch andere Kommunikationsmöglichkeiten erschlossen.
Gerhard Kühnrich, Wagendorf
Erschienen am Mo, 4.5.2020
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