"Grüne Welle"

"Züricher Modell" Vorbild für Linz

„Linz muss sich überlegen, wie man den innerstädtischen Verkehr besser verteilen kann“, unterstreicht Pergs ÖAAB-Obmann Max Oberleitner die Forderung nach einer Lösung der Pendler-Probleme durch den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Und rennt offene Türen bei Mobilitätsstadtrat Himmelbauer ein, der Zürich als Vorbild hat.

„Man sollte versuchen, die Öffis schneller durch den Stau zu bringen“, lautet eine der Forderungen des ÖAAB-Obmanns. Womit er - ausnahmsweise - mit Mobilitätsstadtrat Jürgen Himmelbauer auf einer Linie liegt. Denn der sieht einzig im Ausbau des öffentlichen Verkehrs einen Ausweg aus der alltäglichen Stauhölle.

„Das Straßennetz der Stadt ist am Limit und einfach nicht unbegrenzt befahrbar.“ Weshalb er auch über die Grenzen nach Lösungsmöglichkeiten schielt. Und dabei in Zürich diverse Anregungen findet. Etwa die „Grüne Welle“, die vor allem für die Öffis gilt. Dort hält die Straßenbahn nur bei den Haltestellen. „Ansonsten hat sie freie Fahrt“, weiß Himmelbauer.

Dazu gibt es auch intelligente Ampeln, die den Verkehr je nach Bedarf regeln - und die auch in Linz ein Thema sind. Weshalb - wie berichtet - im November ein international anerkannter Ampel-Experte kommen soll, um etwaige Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

Dazu gehört eben auch eine „Grüne Welle“ an den Hauptverkehrsadern, wie sie auch vom ÖAAB gefordert wird.










Foto: Chris Koller

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