02.02.2007 14:56 |

Auto-Wahl

Die besten Autos 2007

Der Volkswagen-Konzern triumphiert erneut bei der „auto motor und sport“-Leserwahl "Die besten Autos 2007". Insgesamt gehen fünf von zehn Auszeichnungen in der Gesamtwertung an den Konzern. Drei davon steuert die Premium-Tochter Audi bei. Der Audi A3 bleibt die Nummer 1 in der unteren Mittelklasse ebenso wie der Audi A6 in der oberen Mittelklasse. Der Q7 gewinnt erstmals bei den Geländewagen. Weder die Überarbeitung der Mercedes E-Klasse noch der neue BMW X5 konnten Audi Paroli bieten. Der VW Multivan bleibt unangefochten der beliebteste Van, und der Polo kann die Neuauflage des Opel Corsa ebenfalls auf Distanz halten.

Trotz dieser Erfolgsgeschichte feiern auch Mercedes und BMW Erfolge. In der volumenstarken Mittelklasse steht der BMW Dreier am höchsten in der Gunst der „auto motor und sport“-Leser. Und bei den Cabrios hat der Mercedes SL klar die Nase vorn. Das 2006 nur knapp geschlagene Porsche 911 Cabrio verlor in diesem Jahr ganz eindeutig. Offenbar hat der SL der Baureihe R230, der bereits seit 2001 am Markt ist, das Potenzial zum Klassiker. 

Ferrari galoppiert nach oben
Für Ferrari ist das nichts Besonderes. Fast jedes Modell aus Maranello landet im Laufe der Zeit auf dem Treppchen der Leserwahl. In der Importwertung galoppierten 2007 zwei Pferdchen aus dem traditionsreichen Stall als Erste über die Ziellinie: der Ferrari F430 Spider in der Kategorie Cabrio-Import und der 599 GTB bei der Sportwagen-Importwertung. Der Aston Martin V8 Vantage, im Vorjahr Erstplatzierter dieser Kategorie, verlor die Hälfte seiner Stimmen und rutschte auf den sechsten Rang ab. Bei Ford zahlt sich ein frischer Design-Wind aus: Der S-Max erreicht mit der neuen Ford-Optik aus dem Stand Platz zwei bei den Vans, geschlagen nur vom Seriensieger VW Multivan. 

Für den 3. Platz der Mercedes M-Klasse bei den Geländewagen wird Mercedes mit dem Ergebnis in der Luxusklasse entschädigt. Die 2005 eingeführte Mercedes S-Klasse überholt hier im zweiten Anlauf mit 31,5 Prozent der Stimmen den Audi A8 (30,9 Prozent). Der BMW Siebener wird mit rund elf Prozent abgeschlagener Dritter. 

Forza Fiat!
Das Fiat-Comeback mit preisgünstigen Kleinwagen in pfiffigem Design schlägt sich im Voting nieder: Der Fiat Grande Punto wurde erneut zum beliebtesten Import-Kleinwagen gewählt. Er kann seinen Stimmenanteil gegenüber dem Vorjahr sogar noch ausbauen und so etablierte Namen wie Peugeot 207 und Renault Clio hinter sich lassen. 

In der Importwertung der unteren Mittelklasse endet derweil eine Ära: Die jahrelange Vormachtstellung von Alfa Romeo ist vorbei. Die neue Nummer eins heißt Volvo C30. Der extravagante Design-Aufschlag aus Schweden kommt bei den „auto motor und sport“-Lesern offenbar sehr gut an. 

Klassiker nicht zu schlagen
Das Mercedes-Engagement in der Formel 1 hat sich auf den Sportwagen Mercedes SLR McLaren nicht Image fördernd ausgewirkt. Wie in der Königsklasse des Motorsports 2006, so war die Marke mit dem Stern auch in der Kategorie Sportwagen nicht am Titelrennen beteiligt. 2004 mit 16,5 Prozent noch die Nummer zwei, fällt der SLR auf 6,5 Prozent zurück. Um die Pole Position fuhren Neuling Audi R8 und Champion Porsche 911. Das Duell zwischen den beiden wird auch in Zukunft spannend bleiben. In diesem Jahr hat der Porsche 911 noch mit 0,4 Prozentpunkten mehr Stimmen die Nase vorn. Wermutstropfen für Audi: Der Supersportler R8 überschattet die Neuauflage des TT, der mit 6,1 Prozent knapp hinter dem BMW Sechser nur auf dem fünften Rang landet. (openPR)

Dienstag, 18. Mai 2021
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