"INACH"

Wiener Konferenz beschäftigte sich mit Hass im Web

Web
14.10.2017 08:59
Porträt von krone.at
Von krone.at

Bei der Jahreskonferenz des International Network Against Cyber Hate (INACH) in Wien haben Vertreter aus Politik, Medien, Zivilgesellschaft und Internetindustrie gemeinsam Empfehlungen für den Kampf gegen Online-Hass erarbeitet. Empfohlen wird etwa, dass die Internetindustrie Infos zu Löschverfahren und den Richtlinien dahinter zur Verfügung stellt.

Bei der Jahreskonferenz kamen am Donnerstag rund 90 internationale Teilnehmer zusammen. Die Empfehlungen wurden am Freitag bei der Chairmanship Conference on Internet Freedom der OSCE in der Wiener Hofburg eingebracht.

Empfohlen wird den OSCE-Staaten etwa die Entwicklung von effektiven Mechanismen und Rechtsinstrumenten zur Bekämpfung von Online-Hass und Hetze. Medien sollen ethische Standards, Prozeduren und Mechanismen entwickeln, um die Verbreitung dieser Inhalte auf ihren eigenen Plattformen zu verhindern.

Die Internetindustrie wiederum soll die Rückmeldung an Melder verbessern und ausreichend Informationen zu Löschverfahren und den dahinterstehenden Richtlinien bereitstellen. Weiters soll die Zivilgesellschaft gestärkt werden.

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