Im Meer verstorben

Drama um geretteten Wal: Überlebenskampf verloren

Tierecke
21.09.2017 21:53

Traurige Nachrichten nach der Rettung eines Wals in Mosambik: Das Säugetier war, wie berichtet, in Südostafrika vor den Augen von Aktivisten einer heimischen Hilfsorganisation gestrandet und konnte von der Küstenwache zurück ins Meer gezogen werden. Jetzt hat der Meeresriese den Kampf um sein Leben verloren.

Die Mitarbeiter der Hilfsorganisation Licht für die Welt engagieren sich vor allem für die Augengesundheit und Integration Beeinträchtigter im bitterarmen Mosambik. Vergangenes Wochenende waren die Helfer unverhofft in das Chaos um einen gestrandeten Wal geraten. Polizeikräfte schirmten den Säuger vor Tausenden Einheimischen ab, die dem Tier zu nahe kamen. Nach Stunden gelang es dann der Küstenwache, den Riesen zurück in den Ozean zu ziehen. Die Berichte rund um das Tierdrama bewegten die "Krone"-Leserfamilie.

Sigrun Palmisano vor Ort (Bild: Thomas Leitner)
Sigrun Palmisano vor Ort
(Bild: Thomas Leitner)

Jetzt die traurige Nachricht: Das Tier ist nach der Rettungsaktion im Ozean verstorben. Meeresexperte Axel Hein vom WWF: "Der Wal ist ein Bartenwal mit um die 25 Tonnen Gewicht. Wenn so große Tiere stranden, werden sie oft von der eigenen Körpermasse erdrückt und haben innere Verletzungen." Zur Strandung könnten Faktoren wie Verschmutzung des Wassers durch Plastik, der Verlust der Orientierung durch Unterwasserlärm oder eine Krankheit geführt haben.

Thomas Leitner, Kronen Zeitung

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