Do, 21. Juni 2018

Sölden kommt zu früh

18.09.2017 10:09

Marcel Hirscher: Krücken statt Gips!

Der Weltcupauftakt in Sölden kommt für Marcel Hirscher nach der Verletzung definitiv noch zu früh. Auch Eva-Maria Brem bereitet der Saisonstart derzeit gewisse Sorgenfalten.

"Wie gehts Marcel?" Neben der Gastgeberin selbst war auch bei der gelungenen Abschiedsparty der Lizz Görgl in Salzburg der derzeit verletzte sechsfache Gesamtweltcup-Sieger eines der Hauptthemen. Hans Pum, Sportdirektor des Skiverbandes, verriet: "Gips hat er keinen mehr!"

An dessen Stelle trat an Hirschers linkem Fuß nach dem Knöchelbruch allerdings eine nahezu ebenso dicke Schiene. Und weil er das Bein nicht belasten darf, kann sich der 28-Jährige derzeit nur auf Krücken fortbewegen. Offen ist weiterhin der Zeitpunkt seines Comebacks. Der Weltcupauftakt in Sölden in sechs Wochen kommt dafür aber definitiv noch zu früh. Pum: "Das wäre auch gar nicht vernünftig!" Alleine deshalb, weil Hirscher die neue Taillierung der Riesentorlauf-Ski bislang überhaupt noch nicht testen konnte. Bei optimalem Heilungsverlauf könnte er somit Mitte November im Slalom im finnischen Levi am Start stehen, wahrscheinlich aber erst Anfang Dezember in Beaver Creek.

Brem: "Erst vier Tage Stangentraining"
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Früher sollte Eva-Maria Brem nach ihrem Schien- und Wadenbeinbruch im vergangenen November ins Renngeschehen zurückkehren. Der Auftakt in Sölden bereitet aber auch der Riesentorlauf-Weltcupsiegerin 2016 gewisse Sorgenfalten. "Weil ich erst vier Tage Stangentraining in den Beinen habe, da sollte schon noch einiges dazukommen - ich muss eben hoffen, dass das Wetter möglichst oft gute Bedingungen zulässt."

Peter Frauneder, Kronen Zeitung

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