Fr, 19. Oktober 2018

Begegnungszone

24.01.2017 17:17

Wildon will Autos bald bremsen

Leerstehende Geschäfte, kaum Passanten, dafür viel Durchzugsverkehr: Das Zentrum von Wildon kann gerade an trüben Wintertagen einen eher trostlosen Eindruck machen. Um für mehr Lebensqualität zu sorgen, ist nun eine verkehrsberuhigende Begegnungszone geplant. Heuer soll die Umsetzung starten.

Knapp 10.000 Fahrzeuge fahren täglich durch Wildon. "Der Verkehr nimmt zu, alleine weil im Bereich Stocking Zuzug herrscht", sagt Gemeinderätin Rosemarie Schauer (Liste Pro Wildon). Der Bau einer Umfahrungsstraße in naher Zukunft ist eine Illusion. Schauer forciert daher - unterstützt von SP-Bürgermeister Helmut Walch - eine Begegnungszone, wie es sie etwa in Feldkirchen gibt. Dort dürfen Autos maximal 20 km/h fahren und Fußgänger die ganze Straße benützen.

Schauer: "Durch die Entschleunigung werden etwa Einparken und das Überqueren der Straße einfacher, die Lebensqualität wird steigen." Am Freitag (18 Uhr) und Samstag (10 Uhr) findet der zweite Workshop mit Bürgern im Schloss Wildon statt. Noch heuer soll der erste Begegnungsplatz umgesetzt werden. Vom Land sind dafür 75.000 Euro zugesagt, die Gemeinde steuert weitere 50.000 Euro bei.

Jakob Traby, Kronen Zeitung

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