So, 23. September 2018

Erste Bank Open

26.10.2016 21:09

Wien: Für Murray "hätte es besser laufen können"

"Es hätte besser laufen können", meint Andy Murray nach dem Spiel lapidar. In der Tat hatte der britische Superstar bei seiner Erstrundenpartie in der Wiener Stadthalle gegen Martin Klizan ein bisserl mehr Mühe, als er sich das wohl vorgestellt hatte. Murray musste über drei Sätze gehen, siegte letztlich aber doch recht souverän mit 6:3, 6:7(5) und 6:0.

"Ich habe in den ersten beiden Sätzen nicht so gut serviert, das hat mich am Ende des zweiten Satzes in Schwierigkeiten gebracht", sagte Murray. Der Schotte, der zuletzt die Events in Peking und Shanghai ohne Satzverlust gewonnen hatte, startete nach Plan. Mit 6:3 und 4:2 führte der zweifache Olympiasieger und schien auf sicherem Weg in die zweite Runde.

Doch dem Slowaken gelang das Rebreak zum 4:4. Obwohl Murray ein neuerliches Break zum 6:5 gelang, musste er seinen Aufschlag erneut abgeben. Im Tiebreak vergab Murray eine 5:3-Führung und Klizan holte sich unter dem Jubel der 7.100 Zuschauer den Satzgleichstand.

"Besser serviert"
"Ich habe dann besser serviert und mein Spiel gesteigert", erklärte Murray, der seinem Widersacher in der Folge die Schneid abkaufte. Klizan hatte dann im ersten Aufeinandertreffen mit dem dreifachen Major-Sieger sein Pulver zudem verschossen. Satz drei ging im Eiltempo in rund 25 Minuten mit 6:0 an den Favoriten, der von seiner Mutter Judy und seiner Frau Kim angefeuert wurde.

Am Donnerstag gegen Simon
Murray trifft nun im Achtelfinale am Donnerstag (3. Spiel nach 14.30 Uhr) auf den ungesetzten Franzosen Gilles Simon und mit John Isner wartet bereits der US-Riese im Viertelfinale auf den Gewinner dieser Begegnung. Murray konzentriert sich freilich zunächst auf Simon. "Das wird ein hartes Match. Er ist sehr erfahren und bewegt sich extrem gut. Er ist auch ein sehr intelligenter Spieler auf dem Platz", wird Murray den Weltranglisten-24. keinesfalls unterschätzen.

"Wir kennen uns sehr gut und haben zuletzt auch im Semifinale von Shanghai gegeneinander gespielt", erinnerte Murray an das 6:4,6:3 Mitte Oktober.

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