Mo, 23. Juli 2018

Nutzer schockiert:

06.10.2016 12:06

Drogen, Waffen und Igelbabys am Facebook-Flohmarkt

Mit einem eigenen Flohmarkt-Bereich will Facebook E-Commerce-Riesen wie eBay oder Amazon das Geschäft abgraben. In den USA, Großbritannien, Australien und Neuseeland ist der Facebook-Flohmarkt bereits verfügbar. Was die Nutzer dort kurz nach dem Start am Montag alles zum Verkauf angeboten haben, sorgte allerdings für schockierte Blicke bei vielen Facebook-Nutzern.

Schusswaffen, illegale Drogen, lebende Schlangen und sogar Igelbabys: Schon kurz nach dem Start des Facebook-Flohmarkts in den englischsprachigen Ländern war die Handelsplattform voll mit Angeboten, die dort eigentlich nichts zu suchen haben. Entsprechend schockiert dürften die ersten User gewesen sein, die auf Facebooks Flohmarkt Dinge erstehen wollten.

Gegenüber der britischen Zeitung "The Guardian" hat sich Facebook bereits zu den Drogen-, Waffen- und Tierangeboten geäußert. Es habe ein technisches Problem gegeben, weshalb das Kontrollsystem versagt habe, das solche Angebote eigentlich aus dem Verkehr ziehen sollte. In Folge konnten die Nutzer Angebote ungefiltert auf Facebook stellen, von denen einige die Nutzungsbedingungen verletzt hätten.

"Arbeiten daran, das Problem zu beheben"
"Wir arbeiten daran, das Problem zu beheben", erklärt Facebook - und verspricht, dass Angebote, die gegen die Nutzungsbedingungen des hauseigenen Flohmarkts verstoßen, künftig nicht mehr zu sehen sein werden. Man entschuldige sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Facebooks hauseigener Flohmarkt ist die Antwort auf einen Trend, den die Nutzer des sozialen Netzwerks losgetreten haben. Schon jetzt treffen sich viele Facebook-Nutzer in Gruppen, um mit gebrauchter Ware zu handeln oder Dinge zu verschenken, die sie nicht mehr brauchen. Mit dem neuen Facebook-Flohmarkt soll es künftig einen eigenen Bereich auf Facebook für diesen Handel geben - nicht unbedingt zur größten Freude von E-Commerce-Firmen wie eBay oder Amazon.

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