Mo, 18. Juni 2018

Einigung erzielt

27.09.2016 14:44

Gemeindeamt in Zell am Ziller als Postpartner!

Nach monatelangen, teils mühsamen Verhandlungen konnte in Zell am Ziller nun endlich eine Einigung erzielt werden: Die Gemeinde wird ab dem 2. November die Post-Angelegenheiten übernehmen - und zwar bis zum 30. April 2017. Eine Stelle mit insgesamt 35 Wochenstunden wird ausgeschrieben, danach soll ein Postpartner in den Ort kommen.

Am Montag wurde im Zuge der 7. Gemeinderatssitzung diese Variante einstimmig beschlossen. "Ich bin erleichtert", sagt Bürgermeister Robert Pramstrahler.

Zunächst wollte er - wie berichtet - das gut frequentierte Postamt (das seit dem Jahre 1851 Bestand hatte) retten, dann machte er sich auf die Suche nach einem geeigneten Postpartner - doch alles vergeblich. "Die vergangenen Monate waren anstrengend, die harte Arbeit hat sich nun aber endlich gelohnt. So können wir zumindest den Bürgern sowie den vielen Betrieben während des kommenden Winterhalbjahres eine postmäßige Versorgung gewährleisten", verdeutlicht Pramstrahler.

Dienststelle im derzeitgen Meldeamt

Die Lösung sieht nun wie folgt aus: Das Postamt wird endgültig am 28. Oktober geschlossen. Ab dem 2. November übernimmt die Gemeinde die Post-Agenden - und zwar von Montag bis Freitag von voraussichtlich 9 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 17 Uhr. Abgewickelt werden die Geschäfte im Meldeamt, das sich im Erdgeschoß des Amtsgebäudes befindet. Das Meldeamt mitsamt der Bediensteten wird in das im Obergeschoß gelegene Sprechzimmer übersiedelt. Der jeweils an Dienstagen stattfindende Sprechtag der BH Schwaz wird im erdgeschoßigen Gemeindesaal abgewickelt, der Sozialsprengel zieht hingegen in ein im Altbau gelegenes Büro.

Stellenausschreibung folgt

Welcher Mitarbeiter die Agenden ausüben wird, steht derzeit noch nicht fest. "Eine Stelle mit insgesamt 35 Wochenstunden wird ausgeschrieben. Das Dienstverhältnis ist dabei bis zum 30. April 2017 befristet", verdeutlicht der Dorfchef. Drei Bedienstete der Gemeinde werden zusätzlich geschult, um bei Urlaubsabwesenheiten oder Krankenständen als Ersatzkräfte den Bürgern zur Verfügung zu stehen.

Keine Dauerlösung

Es handelt sich hierbei jedoch um keine Dauerlösung. Nach dem 30. April 2017 wird die Poststelle durch die Gemeinde nicht mehr weitergeführt, sondern nach Möglichkeit an einen adäquaten Postpartner übergeben. "Wir werden sämtliche Details bezüglich Personalkosten, Provisionen und die tatsächliche Frequenz sammeln und diese Informationen dann einem möglichen Interessenten für die Übernahme der Agenden zur Verfügung stellen", teilt der Bürgermeister mit.

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