So, 19. August 2018

24 Millionen Dollar

16.06.2016 13:44

Zuckerberg investiert in Programmierer aus Afrika

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (32) und seine Frau Priscilla Chan (31) machen die erste Investition mit der Wohltätigkeitsinitiative, der sie fast ihr gesamtes Vermögen spenden wollen. Sie beteiligen sich an der Finanzierungsrunde des New Yorker Start-ups Andela, das Software-Entwickler in Afrika ausbilden will.

Die Geldspritze solle insgesamt 24 Millionen US-Dollar erreichen, auch andere Investoren wie Googles Risikokapitalgeber GV beteiligten sich daran, schrieb das "Wall Street Journal" am Donnerstag.

"Begabung ist auf der Welt gleichmäßig verteilt, aber die Möglichkeiten nicht", Andela wolle das ändern, erklärte Zuckerberg die Investition. Andela-Chef Jeremy Johnson sagte der Zeitung, die 2014 gegründete Firma wolle in den kommenden zehn Jahren 100 000 Software-Entwickler ausbilden.

Günstige Programmierer für Unternehmen
Das Geschäftsmodell ist, dass die Dienste der Programmierer bereits in der Ausbildung zu einem günstigen Tarif großen Unternehmen angeboten werden. Aktuell nähmen gut 200 Entwickler an dem Andela-Programm teil.

Zuckerberg und Chan hatten im vergangenen Jahr angekündigt, im Laufe ihres Lebens praktisch ihren gesamten Facebook-Anteil in die Initiative einzubringen. Ihr Vermögen, das aktuell auf knapp 50 Milliarden Dollar (44,5 Milliarden Euro) geschätzt wird, besteht hauptsächlich aus Facebook-Aktien. Das Ehepaar hatte zuvor unter anderem Schulen und ein Krankenhaus unterstützt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.