Do, 21. Juni 2018

Nur ein Hoax?

03.03.2016 08:05

Facebook-Warnung vor Giftfutter im Postkasten

Soziale Medien sind die ideale Plattform, um schnell und effizient Informationen, zum Beispiel Giftwarnungen, zu verbreiten. Der Nachteil: Es kursieren auch viele Falschmeldungen, die Tierhalter unnötig verunsichern. Aktuell herrscht Aufregung um angeblich vergiftete Futterproben, die Hundebesitzern im Namen der Handelskette Fressnapf in den Postkasten eingeworfen worden sein sollen. Ein tatsächlicher Beleg steht noch aus, das Unternehmen geht der Meldung nach.

Kann das tatsächlich stimmen? Da soll ein Tierhasser Pakete mit vergifteten Futterproben an ahnungslose Hundebesitzer verschicken, und das im Namen der Zoofachhandelskette Fressnapf. Davor warnen sich Tierfreunde derzeit gegenseitig über Social Networks wie Facebook, sogar Regionalmedien aus Deutschland griffen die Meldung auf. Einige User behaupten, von solchen Giftsendungen in Österreich erfahren zu haben.

Noch kein Hinweis auf Gift gefunden
Mimikama konnte bisher nur ermitteln, dass es solche Postsendungen in Deutschland vereinzelt gab, Gift sei aber bisher noch keines gefunden worden. Fressnapf gab im Rahmen eines Facebook-Statements an, der Meldung nachzugehen, auch rechtliche Schritte seien eingeleitet worden. "Solltest du ein Paket mit Futterproben und dem Absender Fressnapf erhalten, welches nicht bestellt wurde, gebt dieses bitte bei unseren Mitarbeitenden in der nächsten Filiale ab oder schickt uns eine E-Mail an kundenservice@fressnapf.at. Wir können dann weitere Untersuchungen in die Wege leiten", so heißt es.

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