Mi, 22. Mai 2019
31.01.2016 19:56

Vier H1N1-Patienten

Schweinegrippe grassiert in Salzburger Klinik

Die potenziell tödliche Schweinegrippe ist global auf dem Vormarsch und hat jetzt auch Österreich erreicht. Wie der ärztliche Leiter der angesehenen Reha-Klinik im Salzburger Großgmain, Johann Altenberger, am Sonntag bestätigte, wurde bei 20 an Grippe erkrankten Patienten in vier Fällen eine Form des H1N1-Virus festgestellt.

Aus mehreren Regionen der Welt werden derzeit Fälle von Schweinegrippe gemeldet. Darunter auch Todesfälle. Im Raum St. Petersburg in Russland etwa starb ein Ambulanzfahrer am H1N1-Virus. Auch in Georgien und Armenien mussten die Gesundheitsbehörden zugeben, dass mehrere Patienten die Krankheit nicht überlebt haben.

Im Iran dürfte die gefährliche Form der Grippe besonders grassieren: 112 Menschen starben bereits, 1190 weisen Symptome auf. In der britischen Grafschaft Lancashire und im schottischen Wishaw Hospital werden zwei Menschen behandelt.

Vier Fälle von H1N1
Jetzt gibt es um die Virus-Erkrankung auch in der angesehenen Reha-Klinik in Großgmain - dort war unter anderem Musikantenstadl-Legende Karl Moik gepflegt worden - helle Aufregung. Wie der ärztliche Leiter Johann Altenberger auf "Krone"-Nachfrage sofort zugab, sind in der Klinik vier Fälle von H1N1 aufgetreten.

Doch der erfahrene Mediziner versucht zu beruhigen: "Es ist keine aggressive Form. Wir haben alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Alle Betroffenen sind isoliert worden, unsere Mitarbeiter tragen Mundschutz." Altenberger verfügte außerdem ab Montag eine Aufnahmesperre und erteilte ein Besuchsverbot.

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