Mo, 18. Juni 2018

Bleibt der Teamchef?

04.12.2015 09:08

ÖFB: Die Verhandlungen mit Marcel Koller laufen

Bleibt Marcel Koller nach der EM 2016 Teamchef der österreichischen Nationalmannschaft? Die Frage beschäftigt die Fußball-Fans seit Monaten. Am Donnerstag verriet ÖFB-Präsident Leo Windtner, dass die Verhandlungen mit Koller bereits laufen.

Es habe bereits Gespräche mit Kollers Management um Berater Dino Lamberti gegeben, versicherte Windtner. "Es gibt entsprechende Kontakte, aber es ist ein 'work in progress'." Über die Gesprächsinhalte könne er daher keine Auskunft geben.

Gladbach wohl keine Option mehr
Gut für den ÖFB: Zumindest eine einst medial kolportierte Option dürfte sich für Koller erledigt haben: Borussia Mönchengladbach. Vereinsverantwortliche des deutschen Bundesligisten sollen sich schon im Oktober mit Koller getroffen haben. Damals war aber noch nicht abzusehen, dass der mittlerweile vertraglich bis 2017 zum Chefcoach geadelte Adre Schubert derart gute Arbeit verrichten würde.

Im Herzen der Österreicher
Mit Kollers Arbeit ist man beim ÖFB jedenfalls hochzufrieden. "Nach England waren wir das erfolgreichste Nationalteam in Europa", sagte Windtner bei einer Pressekonferenz in Anbetracht einer Qualifikation ohne Niederlage. Dadurch sei ein gewaltiger Hype entstanden. "Das Nationalteam ist auch in den Herzen der Österreicher angekommen." Das belegen die Zuschauerzahlen. 173.000 Besucher kamen 2015 zu den fünf Heimspielen in Wien.

Keine Wunschgegner bei der EM
Nächster wichtiger Schritt in Richtung EM-Turnierstart ist für den ÖFB die Gruppenauslosung am Samstag in einer Woche (12. Dezember) in Paris. Wunschgegner gab die ÖFB-Spitze nicht Preis. "Präferenzen auszusprechen bringt nichts", meinte der Präsident. "Schaffen können wir es gegen jeden. Auszuscheiden ist auch gegen alle möglich." Windtner wird bei der Auslosung eine achtköpfige ÖFB-Delegation anführen, der auch Teamchef Marcel Koller angehört. Kurz nach den Terroranschlägen in Paris Mitte November hatte der Schweizer noch leichte Sicherheitsbedenken geäußert.

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