31.07.2015 09:31 |

Event am Wochenende

In Spielberg wird der DTM-Halbzeitmeister gekürt

Im Gegensatz zur Formel 1 im Juni wartet das kommende Motorsport-Wochenende in Spielberg mit zahlreichen Heim-Matadoren auf. Im Rahmen des Deutschen Tourenwagen Masters (DTM), in dem der Halbzeitmeister gekürt wird, tritt mit Lucas Auer der Neffe des ehemaligen Formel-1-Stars Gerhard Berger auf das Gaspedal. Auch in den Rahmenbewerben sind Österreicher am Start.

Das fünfte von insgesamt neun DTM-Wochenenden vom 31. Juli bis 2. August ist ein wahres Fest für Motorsport-Enthusiasten. Denn neben der populärsten Tourenwagen-Serie DTM präsentiert sich auf dem Red Bull Ring im steirischen Murtal die Formel-3-EM sowie der Porsche Carrera Cup, in dem auch der Salzburger Philipp Eng und der Steirer Christopher Zöchling antreten.

Ein echter Hingucker wird der Audi-TT-Cup, weil dort u.a. die Ski-Stars Marcel Hirscher, Aksel Lund Svindal und Felix Neureuther ins Lenkrad greifen. Zahlreiche Aktivitäten wie eine Flugshow von Hannes Arch, öffentliche Pitwalks oder Interviews untermalen die Veranstaltung.

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Im Mittelpunkt stehen natürlich die beiden DTM-Läufe. Dank des neuen und spannenden Reglements haben mit den beiden Audi-Fahrern Jamie Green (81 Punkte) und Mattias Ekström sowie Pascal Wehrlein (Mercedes/beide je 76), Edoardo Mortara (Audi/58) und Robert Wickens (Mercedes/57) gleich fünf Piloten die Chance, sich zum Halbzeit-Meister zu krönen. Bester BWM-Pilot ist Bruno Spengler (52) auf Platz sechs. Aktuellster Sieger war zuletzt in Zandvoort, wo BMW alles in Grund und Boden fuhr, der Red-Bull-Formel-1-Testfahrer und Formel-E-Pilot Antonio Felix da Costa aus Portugal.

Serien-Neuling Auer hat es bisher erst einmal in die Punkte geschafft. Mit den zwei Zählern für Platz neun am Norisring liegt der Mercedes-Pilot aus Tirol auf Platz 23. Der 20-Jährige ist 2015 von der Formel 3 in die DTM gewechselt und bei Mercedes untergekommen. Auer weiß, das er in seiner Rookie-Saison vor allem lernen muss. "Es war ein harter Einstieg mit vielen Ups und Downs", bilanzierte der Kufsteiner vor den Heim-Rennen. Zuletzt hat er bei einer Mercedes-Fitness-Woche in Spanien nochmals Kraft getankt. "Ich möchte in der zweiten Saisonhälfte angreifen und alles raus holen", hat sich Auer vorgenommen.

Im Carrera-Cup kommt der Salzburger Eng als Gesamtführender zum Heimrennen. Endlich die österreichische Hymne hören will Zöchling. Am Formel-1-Wochenende hatte der in England lebende, gebürtige Steirer überraschend gleich bei seinem Supercup-Debüt in Spielberg gewonnen. Gespielt worden war aber die deutsche Hymne, weil der in Leoben geborene Oberaicher bei internationalen Serien mit deutscher Lizenz startet. Im Carrera-Cup wäre das anders. "Ich hoffe daher, dass ich das nun nachholen kann", sagte der 27-Jährige, der dank seines Spielberg-Sieges den restlichen Supercup bestreiten kann und einen Werksfahrervertrag anpeilt.

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