Auch Alcaraz betroffen

Sinner bevorzugt? Federer: „Wir müssen das ändern“

Tennis
23.09.2025 17:40
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Jannik Sinner und Carlos Alcaraz dominieren die Tennis-Welt – und das stört Altmeister Roger Federer gewaltig. Der Schweizer wittert gar eine Bevorzugung der beiden und fordert deshalb rasch Änderungen.

Für den Schweizer sei nämlich nicht nur das spielerische Können von Sinner und Alcaraz für deren Turniersiege ausschlaggebend, sondern auch die Platzverhältnisse, welche den beiden fast überall entgegenkommen würden.

(Bild: AFP/CHARLY TRIBALLEAU)

„Ich verstehe, dass die Turnierdirektoren in einem langsameren Court eine Art Sicherheitsnetz für die zwei sehen“, so Federer im Podcast von Andy Roddick. Schließlich sei ein Finale zwischen den zurzeit besten Spielern der Welt für viele Veranstalter verlockend. „Aber das müssen wir ändern“, so Federer.

„Das passt irgendwie zum Spiel.“
Denn er ist überzeugt, dass es schwächere Spieler auf langsamen Belag schwerer haben. „Er muss besonders gute Schläge machen, um Sinner zu schlagen, während er bei einem schnellen Belag vielleicht nur ein paar Schläge zum richtigen Zeitpunkt braucht“, erklärte Federer. „Das ist es also, was die Turnierdirektoren denken: ‘Ich mag Sinner-Alcaraz im Finale irgendwie. Das passt irgendwie zum Spiel.‘“  

(Bild: AP)

Federer fehle dabei vor allem die Flexibilität der Spieler.  „Was wir gern sehen würden, ist, dass Alcaraz und Sinner ihre Duelle sowohl auf blitzschnellen als auch auf superlangsamen Plätzen austragen – um dann zu sehen, wie sich das jeweils entwickelt.“

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