So, 23. September 2018

Frühlings-Hotspots

14.04.2009 14:16

So surfst du gratis im Freien

Der Frühling ist da und mit ihm der Drang vieler, sich mit dem Notebook ins Stadtgewühl zu verziehen und die nachmittägliche Surftour unter den freien Himmel zu verlegen. Ein Stadtmensch in Österreich kann sich beinahe an jeder Ecke im Café oder im Park in ein (kosten-)freies WLAN einklinken und die Google-Suche auf der Wiese oder bei einer Melange laufen lassen. Hier findest du alles über das WO, das WANN und vor allem das WIE GEHT'S! Mit zusätzlichen Gratis-Tools bist du zudem bestens gerüstet für den Notebook-Einsatz im Freien.

Frage 1: Was brauch ich dazu?
Zum Surfen über öffentliche Hotspots (Orte, wo WLAN verfügbar ist) braucht's ein Notebook mit WLAN-Empfänger an Bord. Dieser kann entweder im Gerät integriert sein oder als PCMCIA-Karte bzw. USB-Stick nachgerüstet werden. Kostenpunkt: Zwischen 15 und 50 Euro ist alles möglich. Befindet man sich an einem Flughafen oder einem Park, so braucht man das drahtlose Netzwerk nur mit der am PC verfügbaren Suchfunktion zu orten und sich einzuloggen.

Üblicherweise wird einem dann eine IP-Adresse zugewiesen, die in der Regel für 60 Minuten lang frei bleibt. Will man länger surfen, so muss man sich erneut einloggen und bekommt eine andere IP-Adresse aus dem Pool. Am Notebook müssen allerdings einige Einstellungen aktiviert werden, um das Einloggen erst zu ermöglichen.

Frage 2: Welche Einstellungen benötigt mein Notebook?
Die meisten öffentlichen WLANs auf Flughäfen und in Cafés arbeiten ohne Verschlüsselung. Deshalb muss sie auch in den Wireless-Einstellungen deaktiviert sein. Die Zuweisung einer IP-Adresse ermöglicht man mit aktivierter DHCP-Funktion. Ferner muss auch die DNS-Zuweisung automatisiert sein. Allfällig benützte Proxyserver müssen ebenfalls ausgeschaltet werden. Mit ausgeschalteter Verschlüsselung läuft man aber auch Gefahr, einem Lauschangriff zum Opfer zu fallen, weswegen es auch wenig ratsam ist, seine Bankgeschäfte auf der Parkbank oder beim Großen Braunen im Café zu erledigen. Für den "Surf" zwischendurch sind die Hotspot-Verbindungen aber bestens geeignet und meistens auch irre schnell.

Frage 3: Warum ist das eigentlich gratis?
Das Zauberwort heißt hier "Service". Einem Kunden beim Café-Sit-in einen Zugang zum Internet bereitzustellen, das ist der Schlüssel für viele Gastronomen zu mehr Business-Menschen in ihren Lokalen. Ein Geschäftsmann kann mit Handy und Notebook ausgerüstet sein Büro ja quasi ins Kaffeehaus verlegen. Dort konsumiert er dann auch etwas, womit die Motive der Gastronomen und die Frage der Rentabilität eindeutig geklärt sind.

Für Flughäfen und in Parks, wie zum Beispiel dem Museumsquartier in Wien, sind die Gründe ebenfalls ähnlich. Hier will man Menschen zum Bleiben animieren, öffentliche Plätze sollen dadurch auch belebt werden. Hierbei geht's also mehr um "Infrastruktur", weswegen WLANs an öffentlichen Plätzen auch des Öfteren von öffentlicher Hand gefördert werden...

Frage 4: Wo erfahre ich, wo ich kostenlos surfen kann?
Im Web gibt es mittlerweile unzählige Adressen, die lobenswerterweise die besten WLAN-Hotspots sammeln (siehe Infobox). Auch Suchmaschinen zu diesem Thema existieren bereits. Mit ihnen kann man Hotspots auf der ganzen Welt aufstöbern. Vor einem Termin in der Innenstadt empfiehlt sich also ein kurzer Blick auf die einschlägigen Sites - und schon weiß man, wo's gratis geht.

Beim WLAN-Surfen in Flughäfen oder öffentlichen Parks geschieht der Login ohne Passwörter oder Registrierungen. Beim Surfen im Café kann das aber anders sein. Die Gastronomen schützen sich häufig vor Trittbrettfahrern aus der Nachbarschaft oder jenen, die am Gehsteig vis-à-vis sitzen und vom WLAN mitnaschen.

Hier genügt aber meistens eine höfliche Frage ans Personal und schon bekommt man zum Kaffee den Chatroom frei Haus geliefert. Das ursprüngliche Internet-Café, wo man für jedes Megabyte noch bares Geld abgeben musste, zahlt sich also gar nicht mehr aus.

Gut gerüstet mit dem Notebook unterwegs
Bevor du jetzt mit deinem Notebook einen Ausflug ins Freie wagst, solltest du noch einen Blick auf die kostenlosen Notebook-Tools für den Outdoor-Einsatz in der Infobox werfen. Sie helfen dir, die Leistung deines Notebooks zu verbessern, WLAN-Netze aufzuspüren und die Sicherheit deiner Drahtlosverbindung beim Surfen durchs Internet zu erhöhen.

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