Sa, 23. März 2019
27.03.2015 08:26

Mahindra klopft an

Pirelli wird chinesisch - und Pininfarina indisch?

Nach dem Reifenkonzern Pirelli, der mehrheitlich von dem chinesischen Chemieriesen ChemChina übernommen worden ist, könnte ein weiteres Schwergewicht der italienischen Industrie unter ausländische Kontrolle geraten. Der indische Konzern Mahindra signalisiert Interesse an dem namhaften italienischen Karosseriebauer Pininfarina.

Pininfarina bestätigte Gespräche mit Mahindra. Bisher sei es jedoch zu keinem Deal gekommen. Gerüchte über das Interesse Mahindras an Pininfarina haben in den letzten Tagen die Aktienkurse Pininfarinas beflügelt, die um 26 Prozent gestiegen sind.

Der norditalienische Karosseriehersteller mit einem Jahresumsatz von 140 Millionen Euro beschäftigt 700 Mitarbeiter, 200 davon in Italien. Jahrzehntelang stand Pininfarina für das wohl eleganteste Styling der gesamten Automobilindustrie. In den Produktionswerken in San Giorgio wurden Autos hergestellt, die Designgeschichte geschrieben haben. Die 1930 gegründete Karosseriebaufirma entwarf seit den 50er-Jahren nahezu alle Ferrari-Modelle und arbeitete auch für die Hersteller Maserati, Cadillac, Alfa Romeo, Ford, Volvo und Lancia. Auch im Schienenfahrzeugdesign war das Unternehmen erfolgreich tätig.

Der Konzern ist fest in der Hand der gleichnamigen Familie. 2008 war Firmenchef Andrea Pininfarina im Alter von 51 Jahren bei einem Verkehrsunfall bei Turin ums Leben gekommen. Seitdem führt sein Bruder Paolo das Unternehmen.

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