Ein Arbeitsunfall mit schwerwiegenden, radioaktiven Folgen – so das Ausgangsszenario einer jüngsten Großübung, die im Klinikum Klagenfurt über die Bühne gegangen ist.
Ein nuklearer oder radiologischer Notfall in Kärnten – ein Szenario, das sich niemand ausmalen möchte. Um dennoch für einen derartigen Ernstfall gerüstet zu sein, wird in regelmäßigen Abständen im Klinikum Klagenfurt geübt. Denn als drittgrößtes Krankenhaus Österreichs steht die Klinik als offizielles Schwerpunktkrankenhaus Kärntens im Rahmen des Strahlenschutz-Notfallsystems an vorderster Front.
Bei der jüngsten Großübung unter realen Bedingungen drehte sich alles um einen Patienten, der – so die Annahme – in einen folgenschweren Arbeitsunfall verwickelt war. Und dabei radioaktiv kontaminiert wurde. Eine Ausgangslage, die eine ganz spezielle, aufwändige Rettungskette erfordert.
„Gemeinsam mit dem Roten Kreuz und der Betriebsfeuerwehr haben wir den Transport, die Übernahme, die Dekontamination sowie die weitere Versorgung des verstrahlten Patienten geprobt“, berichtet die Kabeg. Mit dem Ablauf der Übung sei man sehr zufrieden gewesen.
Einsatzkräfte kämpften sich durch dichten Rauch
Nur Stunden später wurde es aber ernst: Aufgrund eines Schwelbrandes in einer Lüftungsanlage mussten die Betriebsfeuerwehr und die Berufsfeuerwehr kurz nach Mitternacht in ein leer stehendes Klinik-Gebäude ausrücken. „Der Brand war rasch gelöscht, die Rauchentwicklung aber enorm“, so Einsatzleiter Wolfgang Germ.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.