Vorarlberg hat im Bundesländervergleich die geringste Dichte an Pkw hinter Wien. Für die Mobilitätsorganisation VCÖ (Verkehrsclub Österreich) ist das ein durchaus gutes Zeichen.
Mit 548 Pkw pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner weist Vorarlberg nach Wien im Bundesland-Vergleich die zweitniedrigste Pkw-Dichte auf, informiert der Verkehrsclub Österreich (VCÖ). Interessant ist, dass 14 Prozent aller Vorarlberger Autos betriebliche Pkw von Unternehmen, öffentlichen Stellen und anderen Organisationen sind.
Für VCÖ-Expertin Klara Maria Schenk ist die relativ geringe Pkw-Dichte ein gutes Zeichen: „Früher war ein niedriger Motorisierungsgrad ein Indiz für geringeren Wohlstand, heute ist er ein Zeichen für ein vielfältigeres Mobilitätsangebot, das der gesamten Bevölkerung, von Kindern bis älteren Menschen, selbstständige Mobilität ermöglicht“, meint sie.
Geld sparen
In Vorarlberg sind 26 Prozent der Haushalte komplett autofrei, 53 Prozent haben einen und 21 Prozent zwei oder mehr Pkw. Schenk ist aber überzeugt, dass Verbesserungen im Öffi-Netz, bei den Radwegen und bei Sharing-Angeboten noch mehr Haushalte auf ein Auto verzichten könnten. Damit ließe sich weiter Geld sparen. Schenk hofft zudem, dass Unternehmen in Zukunft noch mehr Wert auf ein Mobilitätsmanagement legen.
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