28.12.2014 08:59 |

Warnstufe Orange

Schneechaos in Frankreich und Großbritannien

Heftige Schneefälle haben in Teilen Frankreichs und Großbritanniens am Wochenende zu chaotischen Szenen geführt. In den französischen Alpen steckten rund 15.000 Autos fest, die auf dem Weg aus oder zu den Skigebieten rund um den Mont Blanc waren. Auch in Großbritannien sorgte der Wintereinbruch für schwerwiegende Komplikationen.

Die französischen Gemeinden richteten Notunterkünfte für Autofahrer ein, die es nicht mehr ans Ziel schafften. Im Departement Savoie waren am Samstagabend in rund 40 Gemeinden knapp 10.000 Schlafplätze in Notunterkünften verfügbar, wie die Behörden meldeten. Es gebe wegen Schneefalls und Glatteises "sehr bedeutende und dauerhafte Schwierigkeiten" auf den Straßen.

Schon am Nachmittag hatte die Präfektur Autofahrer aufgerufen, frühzeitig für die Nacht anzuhalten. Zahlreiche Menschen mussten aber die Nacht in ihren Autos verbringen, da sie auf den blockierten Straßen nicht weiterkamen.

Warnstufe Orange ausgerufen
Auch in den Departements Hautes-Alpes und Haute-Savoie wurden Notunterkünfte eingerichtet. Insgesamt galt in 19 Departements wegen des heftigen Schneefalls und des Glatteises Warnstufe Orange.

Im Departement Isere kam ein 27-jähriger Mann ums Leben, als er mit seinem Auto in eine Schlucht rutschte.

Paris eingeschneit, britische Flughäfen teilweise gesperrt
In der Gegend um Paris stürmte es heftig, die Gärten am Schloss von Versailles wurden für den Publikumsverkehr geschlossen. Am Ärmelkanal wurde der Fährhafen von Calais wegen Sturmböen geschlossen und der Fährverkehr nach Großbritannien eingestellt.

Dort traf es neben dem Straßenverkehr die Flughäfen in Liverpool und Bradford. Die Landebahnen seien zur Schneeräumung vorübergehend gesperrt worden.

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