03.01.2006 17:54 |

Multimedia-Paket

Alles für Video & Sound am PC

Die Zeiten der Stillleben im Internet sind schon lang vorbei: Im Netz sind immer öfter kurze Filme in ganz normale Seiten integriert, man schickt sich spaßige Clips per E-Mail und guckt sich Trailer für Kinofilme per Videostream-Link an. Vorausgesetzt es funktioniert halt! Damit du auch noch den im schwierigsten Format komprimierten Videoclip abspielen kannst, empfiehlt es sich, den PC mit der neuesten und vielseitigsten Software auszustatten. Hier findest du die Programme, die du unbedingt brauchst um dir ein lückenloses Multimedia-Erlebnis zu bescheren.

First of all: Windows Media Player
Hat jeder installiert. Kennt jeder. Man muss den Media Player auch zwangsläufig benutzen. Schließlich sind ein gros der Videostreaminhalte im Internet nur als Windows-Media-Files erhältlich. Es schadet daher auch nicht, den Media Player immer auf dem neuesten Stand zu halten. Eine Update-Funktion ist implementiert. Die derzeit neueste Version nennt sich Windows Media Player 10.

Es empfiehlt sich weiters, den Windows Media Player auf dem Rechner als Standard-Player zu deklarieren. Windows XP hat die seltene Beharrlichkeit seinen hauseigenen Mediaplayer nach häufiger Webanwendung bei Streams immer wieder als Standardanwendung zu deklarieren. Wer viel mit Playlisten arbeitet, findet auch in anderen Programmen (iTunes oder Winamp) einen besseren Partner. Diese kannst du aber auch koexistieren lassen und den Status des Media Players als Standardanwendung quasi hinter seinem Rücken unterwandern.

Um den Mediaplayer upzudaten klick im Player unter „?“ auf „Auf Updates prüfen“!

Die Geheimwaffe: VLC Mediaplayer
Der VLC-Player von Videolan ist die Geheimwaffe unter den Multimediaplayern. Vor allem wenn der Ersteller des Clips ein bisschen was vermurkst hat. VLC basiert auf viel Mathematik und jeder Menge technischem Know-How. Der Player entstammt einem Open-Source-Projekt und ist daher völlig gratis im Internet erhältlich. Bei der Übersetzung der Menüpunkte ins Deutsche haben sich zwar ein paar Fehler eingeschlichen, die sind aber eher amüsant als störend.

Das besondere an der Software ist, dass sie Clips abspielt, die andere Anwendungen vorher schon längst verneint hätten. Durch seine besondere Struktur kann der VLC-Player auch die Videos abspielen, die beim Formatieren ein paar digitale Schrammen abbekommen haben. Wenn dir also ein Kollege eine coole Szene aus seinem Urlaubsvideo schicken möchte, sie vorher zu einem kleinen File komprimiert und dabei ein paar Fehler macht, kann der VLC-Player oftmals die letzte Chance sein, das Video doch noch zu Gesicht zu bekommen.

Den Link zum VLC-Player-Download findest du in der Infobox!

Top bei Webradios: Real Player
Die wirklichen Sympathisanten des Real-Players sind schwer zu finden. Mit viel Werbung übersäht und spärlich mit Zusatzfunktionen ausgestattet, findet sich ein Real-Player selten als Standard-Anwendung auf Windows-PCs. Aber es gibt Situationen, in denen man unmöglich an ihm vorbeikommt und in denen er auch brilliert. Kinotrailer, Song-Previews in Online-Shops à la Amazon und auch viele Webradios sind oftmals exklusiv nur im Real-Format abspielbar. Deswegen sollte er auf einem gut ausgestatteten PC nicht fehlen.

Was aber in jeden Fall zu tun ist, ist ihn ruhig zu stellen. Das (nervige) Real-Message-Center kann man unter „Extras“ und „Einstellungen“ mit wenigen Klicks abstellen und verhindert damit, dass der Player im Hintergrund Systemleistung saugt.

Den Download-Link gibt’s in der Infobox.

Aufstrebendes Format: DivX-Player
DivX ist ein noch relativ junges Videoformat, das sich erst in den letzten Jahren eingebürgert hat. Es besticht mit geringen Dateigrößen und toller Bildqualität. DivX-Dateien sind in anderen Playern zwar meist abspielbar, die hauseigene Software von DivX wartet aber mit ein paar Zusatzfunktionen unter „Einstellungen“ auf, mit denen die Bildqualität nochmals verbessert werden kann. DivX-Videos tauchen meist in Verbindung mit Werbeclips oder kurzen Fun-Videos als Downloads auf.

Den Download-Link zu DivX gibt’s in der Infobox.

Apple lässt grüßen: QuickTime
Und es gibt sie immer noch: Die kleine Gruppe der Mac-User, die keine Rücksicht auf die Windows-Fraktion nimmt! Quick-Time Videos haben die Extension „.mov“ am Ende des Dateinamens und sind nirgendwo anders als in QuickTime abspielbar. Weil QuickTime ein genuines Produkt von Apple ist, wird es vor allem von Mac-Usern verwendet. Bei Filmtrailern oder kleinen TV-Ausschnitten in Websites begegnet man dem Mov-Format öfters. QuickTime zu haben, ist definitiv hilfreich.  

Den Download-Link gibt’s in der Infobox.

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