Hüpfen verboten

Olympia-Medaillen gehen kaputt – das ist der Grund

Olympia
10.02.2026 10:36
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Bei Siegesfeiern kann schon mal etwas kaputtgehen, die Medaillen sollten es aber nicht sein. Die Vorfälle häufen sich, dass das von Athletinnen und Athleten bei den Olympischen Spielen in Mailand/Cortina gewonnene Edelmetall den Belastungen des Herumhüpfens nicht standhält. In einigen Fällen löste sich der Stift, der die Medaille und das Band zusammenhält. Beim Aufprall auf den Boden entstehen Dellen und beim Wieder-Zusammenbasteln Kratzer an Gold, Silber und Bronze.

  Erfahrungen mit heruntergefallenen Medaillen haben u.a. US-Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson, die schwedische Langläuferin Ebba Andersson (Silber), US-Eiskunstläuferin Alysa Liu (Gold), der deutsche Biathlet Justus Strelow (Bronze), aber auch Österreichs Snowboarderin Sabine Payer mit ihrer Silbernen gemacht. Payers Schmuckstück überstand die Landung unbeschadet. Laut ihrem Ehemann Alexander Payer konnte das Problem rasch selbst behoben werden.

Auslösemechanismus oder Gewicht schuld?
Andrea Francisi vom Organisationskomitee erklärte auf einer Pressekonferenz, dass man die Bilder gesehen habe und sich damit beschäftige. Es heißt, dass ein gesetzlicher Auslösemechanismus verhindern soll, dass Trägerin oder Träger gewürgt werden, wenn an dem Band gezogen wird. Gemutmaßt wird auch, dass die Medaillen schlicht zu schwer für das Band sind.

Die Medaillen haben einen Durchmesser von 80 mm und sind 10 mm dick. Sie wiegen zwischen 420 und 506 g. Jene für die Olympiasieger bestehen hauptsächlich aus Silber und sind mit Gold überzogen. Die Bronzemedaillen sind aus Kupfer gefertigt.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung