Bei Siegesfeiern kann schon mal etwas kaputtgehen, die Medaillen sollten es aber nicht sein. Die Vorfälle häufen sich, dass das von Athletinnen und Athleten bei den Olympischen Spielen in Mailand/Cortina gewonnene Edelmetall den Belastungen des Herumhüpfens nicht standhält. In einigen Fällen löste sich der Stift, der die Medaille und das Band zusammenhält. Beim Aufprall auf den Boden entstehen Dellen und beim Wieder-Zusammenbasteln Kratzer an Gold, Silber und Bronze.
Erfahrungen mit heruntergefallenen Medaillen haben u.a. US-Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson, die schwedische Langläuferin Ebba Andersson (Silber), US-Eiskunstläuferin Alysa Liu (Gold), der deutsche Biathlet Justus Strelow (Bronze), aber auch Österreichs Snowboarderin Sabine Payer mit ihrer Silbernen gemacht. Payers Schmuckstück überstand die Landung unbeschadet. Laut ihrem Ehemann Alexander Payer konnte das Problem rasch selbst behoben werden.
Auslösemechanismus oder Gewicht schuld?
Andrea Francisi vom Organisationskomitee erklärte auf einer Pressekonferenz, dass man die Bilder gesehen habe und sich damit beschäftige. Es heißt, dass ein gesetzlicher Auslösemechanismus verhindern soll, dass Trägerin oder Träger gewürgt werden, wenn an dem Band gezogen wird. Gemutmaßt wird auch, dass die Medaillen schlicht zu schwer für das Band sind.
Die Medaillen haben einen Durchmesser von 80 mm und sind 10 mm dick. Sie wiegen zwischen 420 und 506 g. Jene für die Olympiasieger bestehen hauptsächlich aus Silber und sind mit Gold überzogen. Die Bronzemedaillen sind aus Kupfer gefertigt.
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