Der Schweizer Ski-Freestyler Andri Ragettli hat am Dienstag bei den Olympischen Winterspielen in Mailand/Cortina im Slopestyle zum wiederholten Mal bei Großereignissen Rang vier belegt, was ihn aber nicht nur sportlich schmerzte.
Schon 2022 bei den Spielen in Peking sowie bei der Heim-WM 2025 im Engadin hatte es für ihn „Blech“ gegeben. Dabei wollte der 27-Jährige seinen früh verstorbenen Vater stolz machen. „Ich wollte heute einfach meinen Vater im Himmel stolz machen», sagte er. „Heute war es nur der vierte Platz. Aber ich glaube, er ist trotzdem stolz auf mich.“
Mit rund 660.000 Followern ist Ragettli in den sozialen Medien eine große Nummer. Er ist Weltmeister, Gesamtweltcupsieger, X-Games-Champion und Rekordhalter im Weltcup. Umso bitterer ist es deshalb, dass es erneut nicht für eine Medaille reichte.
Gold an Norweger, Svancer Siebenter
Im Livigno Snow Park fehlten Ragettli 6,5 Punkte auf die Bronzemedaille, die der Neuseeländer Luca Harrington gewann. Gold ging an Birk Ruud aus Norwegen, der Österreicher Matej Svancer wurde Siebenter.
Der Ausgang sei „extrem hart“ und tue „extrem weh“, sagte Ragettli unter Tränen. „Ich habe so, so, so viel Arbeit reininvestiert – und heute ist es wieder nicht ganz aufgegangen.“
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