Regelmäßig ausreichend körperliche Bewegung ist gesund, tut gut und verringert bekanntlich statistisch die Sterblichkeit um rund 30 Prozent. Doch Luftverschmutzung dämpft den positiven Effekt.
Das zeigt eine internationale Studie mit Daten von mehr als 1,5 Millionen Erwachsenen aus mehreren Ländern mit unterschiedlicher Feinstaubbelastung.
Analysiert wurden die winzigen Partikel PM 2,5. Diese Partikel sind so klein, dass sie sich in der Lunge ablagern und auch in den Blutkreislauf gelangen können.
Das Ergebnis der Studie: Ab einem Jahresmittel von 25 Mikrogramm pro Kubikmeter lässt der gesundheitliche Nutzen von Sport spürbar nach. Die Crux: Fast die Hälfte (46 Prozent) der Weltbevölkerung lebt in Gebieten, in denen dieser Grenzwert überschritten wird.
Der leitende Forscher, Po-Wen Ku von der National Chung Hsing University in Taiwan: „Unsere Ergebnisse unterstreichen, dass Bewegung auch in verschmutzter Umgebung vorteilhaft ist. Eine Verbesserung der Luftqualität kann diese gesundheitlichen Vorteile jedoch erheblich steigern.“
Mitautorin Paola Zaninotto vom UCL-Department für Epidemiologie und öffentliche Gesundheit sagte: „Wir wollen Menschen nicht davon abhalten, sich im Freien sportlich zu betätigen. Wenn man jedoch die Luftqualität überprüft, Routen mit weniger Belastung wählt oder die Trainingsintensität an Tagen mit hoher Luftverschmutzung reduziert, kann man den größtmöglichen gesundheitlichen Nutzen aus dem Training ziehen.“
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