Mit einer Geste im Kellerduell der deutschen Bundesliga zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC St. Pauli (2:1) hat sich „Wölfe“-Trainer Daniel Bauer den Ärger von TV-Experte Didi Hamann zugezogen. „Das ist eine Frechheit“, schimpft der Ex-Kicker bei Sky. Bauer spricht hingegen von einem Missverständnis.
Was war passiert? Nach etwas mehr als 20 Minuten bekam St.-Pauli-Verteidiger Hauke Wahl den Ball im eigenen Strafraum an die Hand. Nach Einschalten des VAR entschied Schiedsrichter Frank Willenborg auf Elfmeter, Wolfsburgs Christian Eriksen verwandelte den Strafstoß.
„Das sollte er in Zukunft lassen“
Nicht die Entscheidung des Referees, sondern eine Geste von Wolfsburg-Trainer Daniel Bauer sorgt jedoch für Wirbel. „Die Reaktion von Daniel Bauer nach dem Handspiel ist eine Frechheit, eine Unsportlichkeit, die auch geahndet werden sollte“, schimpft Didi Hamann. „Er zeigt als Trainer an, Videobeweis, schaut euch das an. Das sind Reaktionen, die kennen wir aus fernen Ländern, aber nicht aus der Bundesliga.“ Und der TV-Experte fordert: „Er ist noch nicht so lange Cheftrainer in der Bundesliga, das sollte er in Zukunft lassen.“
Video: Das sagt Bauer zu seiner Geste!
Auch St. Paulis Trainer Alexander Blessin schüttelt mit dem Kopf: „Dazu sage ich jetzt nichts.“ Nach dem Spiel erklärt Bauer, was es mit dem VAR-Zeichen auf sich hatte: „Ich habe nur der Mannschaft gesagt, was gerade passiert.“ Nachsatz: „Ich werde das Zeichen nicht mehr nutzen, sondern werde mir ein anderes Codewort oder Zeichen für die Jungs ausdenken.“
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