Janine Flock hat am Freitag zum 14. Mal in ihrer Karriere ein Rennen im Skeleton-Weltcup für sich entschieden!
Die 36-jährige Tirolerin lag in Lillehammer schon nach dem ersten Lauf in Führung und setzte sich am Ende vor der Britin Tabitha Stoecker (+0,18 Sekunden) und der Belgierin Kim Meylemans (+0,25) durch. Damit gelang ihr eine erfolgreiche Titelverteidigung, in Lillehammer hatte sie im Februar nicht nur einen weiteren Sieg im Weltcup, sondern damit auch EM-Gold geholt.
Gute Laune beim Siegerfoto
„Ich wollte dieses Rennen gewinnen und das haben wir gemacht. Ich habe es genossen, weil ich mich nach den sehr guten Trainingsleistungen wieder aufs Wesentliche konzentrieren konnte“, sagte Flock. In ihrem 114. Weltcup-Rennen eroberte Österreichs Aushängeschild zum 43. Mal einen Podestplatz, siegreich war sie zum ersten Mal in der laufenden Saison. Dadurch übernahm die dreifache Gesamtweltcup-Siegerin, darunter 2024/25, mit 417 Zählern auch die Führung im Gesamtklassement vor der punktgleichen Deutschen Jacqueline Pfeifer, die am Freitag Vierte wurde.
Besonders beeindruckend war die Leistung Flocks, da sie in den zweiten Lauf mit einer Verhärtung im Oberschenkel gestartet war. „Dass Janine trotz der kleinen Verletzung wieder gleich schnell starten konnte, war eigentlich ein Wunder. Ihre Performance im Eiskanal war zweimal fehlerlos“, resümierte Nationalteam-Coach Michael Grünberger. Im Vergleich zu Stoecker verlor Flock am Start jeweils Zeit, arbeitete sich auf der Bahn aber kontinuierlich zurück und hatte im Finish jeweils einen Vorsprung. Verständlich daher ihre gute Laune beim Siegerfoto, wo sie mit ihren Rivalinnen ein kleines Tänzchen zum Besten gab.
Maier bei Männern Vierter
Nach Rang vier beim Auftakt am 21. November in Cortina gelang gleich im zweiten Saisonrennen der Sprung nach ganz oben. Annia Unterscheider holte mit Rang 15 ihre beste Weltcup-Platzierung, Julia Erlacher landete auf Platz 22. Bei den Männern verpasste Samuel Maier eine Top-3-Platzierung als Vierter hauchdünn. Der Rückstand auf den siegreichen Briten Matt Weston betrug nur 0,14 Sekunden. Zweiter wurde der Deutsche Axel Jungk (+0,05), Dritter der Südkoreaner Jung Seung-gi (+0,08). Florian Auer landete auf Position 19, Alexander Schlintner auf 24.
Im abschließenden Mixed-Bewerb landeten Erlacher/Auer auf Platz elf, Unterscheider/Maier schnitten als 14. ab. Flock hatte den Bewerb aufgrund ihrer Verletzung ausgelassen. „Wir bleiben demütig und fokussiert und nehmen das Gelbe Trikot für die Gesamtweltcup-Führende gerne nach Sigulda mit“, meinte Grünberger. Dort finden kommende Woche zwischen Donnerstag und Samstag je zwei Einzel-Konkurrenzen, darunter die Nachtragrennen für die abgesagten Bewerbe in Innsbruck-Igls, statt.
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