Mit Thomas Gottschalk wird sich am Samstag der letzte große deutsche Entertainer vom Bildschirm verabschieden. Schriftsteller Robert Schneider hat das zum Anlass genommen, sich an die große Zeit des Fernsehens zurückzuerinnern.
Ich saß mit meinen drei Buben am unaufgeräumten Küchentisch, und die Sprache kam auf die ewige Fummelei auf ihren Handys. „Ihr schaut mich nicht einmal mehr an, wenn ich mit euch rede“, äußerte ich resigniert. „Immer habt ihr dieses Scheißhandy neben euch liegen!“ – „Du wurdest doch damals auch vor dem Fernseher geparkt, wenn die Eltern Ruhe vor dir haben wollten“, antwortete der Mittlere stimmbrüchig. – „Das war damals alles ganz anders“, konterte ich, und irgendwie begannen sich plötzlich alle drei für den Medienkonsum in meiner Kindheit zu interessieren.
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