Nur Robinson schneller

Julia Scheib rast in Copper Mountain aufs Stockerl

Ski Alpin
29.11.2025 22:23
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Nach ihrem Sieg in Sölden hat es Julia Scheib auch im zweiten Riesenslalom der Saison aufs Stockerl geschafft. Die Steirerin musste sich in Copper Mountain nur der Neuseeländerin Alice Robinson geschlagen geben, Dritte wurde Thea Louise Stjernesund aus Norwegen.

Zum fünften Mal in ihrer Karriere hat Alice Robinson ein alpines Weltcup-Skirennen gewonnen. Die Neuseeländerin siegte am Samstag im Riesentorlauf von Copper Mountain mit 0,96 Sek. Vorsprung auf Sölden-Triumphatorin Julia Scheib aus der Steiermark und 1,08 auf die Norwegerin Thea Louise Stjernesund. Katharina Liensberger landete als zweitbeste Österreicherin an der zehnten Stelle (+1,79). 

Hier das Ergebnis:

„Ich habe mir nach dem Flachstück gedacht, ich bin am zehnten Platz, es hat mich so gezaubert. Ich bin echt happy über den zweiten Platz“, sagte Scheib, die auch kommende Woche in Mont Tremblant das Rote Trikot der Weltcupführenden in der Disziplinwertung tragen wird. Sie sei im zweiten Durchgang nicht ganz so gut in den Rhythmus gekommen, meinte sie im ORF-TV-Interview. „Es ist dunkel und bin da hängengeblieben. Ich habe mich vom Set-up ein bisschen wohler gefühlt im zweiten Durchgang.“ Im ersten Lauf war sie ein wenig davon überrascht worden, dass es aggressiver war, als erwartet.

Alice Robinson (m.) gewann vor Julia Scheib (l.) und Thea Louise Stjernesund (r.)
Alice Robinson (m.) gewann vor Julia Scheib (l.) und Thea Louise Stjernesund (r.)(Bild: GEPA)
Alice Robinson
Alice Robinson(Bild: AFP/CHRISTIAN PETERSEN)

Liensberger ging ans Limit
Während es für Scheib von Halbzeitrang drei auf zwei nach vor ging, verlor Liensberger zwei Plätze. Das trübte die Freude aber nicht. „Ich hatte das Gefühl, ich kann ans Limit gehen und die Schwünge ziehen. Ich bin sehr glücklich und freue mich, weiterzuarbeiten. Ich bin absolut zufrieden.“ Das dürfte auch Robinson sein, die zuvor dreimal eine Halbzeitführung nicht zum Sieg ins Ziel gebracht hatte. „Es war ein Kampf, aber heute wollte ich mir das nicht mehr nehmen lassen. Ich bin wirklich stolz auf mich.“

Katharina Liensberger schaffte es in die Top-10.
Katharina Liensberger schaffte es in die Top-10.(Bild: AFP/SEAN M. HAFFEY)

Franziska Gritsch verbesserte sich von Platz 27 auf 18, Lisa Hörhager wurde 22. und holte ihre ersten Punkte im Riesentorlauf. Nina Astner kam auf Rang 23, Stephanie Brunner blieb mit Rang 25 weit hinter den Erwartungen. Victoria Olivier (35.) und Viktoria Bürgler (40.) verpassten die Qualifikation für den 2. Durchgang.

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