Mit rund zwei Milliarden Euro an Schulden ging der Innviertler Motorradhersteller KTM genau vor einem Jahr in Konkurs. Heute hat das Traditionsunternehmen einen neuen, indischen Mehrheitseigentümer und das Werk läuft wieder reibungslos – gespart werden muss dennoch.
„Am 29. November 2024 wurde über das Vermögen der KTM AG ein Sanierungsverfahren eröffnet“ – diese trockene Gerichtsmitteilung läutete genau vor einem Jahr die größte Insolvenz in der jüngeren Geschichte Oberösterreichs ein. Der Innviertler Motorradhersteller KTM war pleite, die Schulden hatten sich bei 3850 Gläubigern auf rund zwei Milliarden Euro summiert. Hunderte Mitarbeiter bangten kurz vor Weihnachten um ihre Jobs.
Ein Jahr danach sieht die KTM-Welt gänzlich anders aus: Die Sanierungsquote von 30 Prozent ist längst getilgt, und seit 18. November hat der indische Fahrzeughersteller Bajaj Auto offiziell die Mehrheit am Motorradhersteller übernommen. Wie es mit dem Traditionsunternehmen nun nach der Pleite und unter indischer Kontrolle weitergeht, haben wir nachgefragt.

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