Aleksander Aamodt Kilde hat am Mittwochabend bestätigt, dass er am Donnerstag (19 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker) im Super-G von Copper Mountain sein Comeback im Ski-Weltcup geben wird. Der Norweger wird also 684 Tage nach seinem Horror-Sturz in Wengen erstmals wieder im Starthaus stehen. Es wird eine Rückkehr zwischen Hoffen und Bangen.
Nach einer schier ewigen Leidenszeit gibt Kilde nun also sein Comeback! Das hat der Norweger am Mittwochabend offiziell bestätigt, nachdem er noch Anfang der Woche offen gelassen hatte, ob er schon bereit dafür ist.
„Nach viel Warten, Geduld, Arbeit und guter Vorbereitung bin ich zurück am Start. Ich bin konzentriert, bereit und entschlossener denn je, meine Grenzen zu überschreiten und mein Comeback zu feiern“, schreibt er zu einem emotionalen Video via Instagram.
Schlimmer Sturz in Wengen
Fast zwei Jahre sind vergangen, seitdem der Norweger zuletzt im Weltcup an den Start ging. Es war die legendäre Lauberhornabfahrt in Wengen 2024 – die Folgen für den einstigen Speed-Dominator waren fatal. Wenige Meter vor dem Zielbereich war Kilde schwer zu Sturz gekommen und mit über 100 km/h ins Auffangnetz gekracht.
Nach seinem brutalen Sturz in Wengen musste sich der mittlerweile 33-Jährige gleich fünf Operationen an der Schulter unterziehen. Schließlich kam es auch noch zu einer Infektion mit folgender Blutvergiftung. Kilde musste plötzlich um sein Leben kämpfen.
Was bringt das Comeback?
Kilde erholte sich glücklicherweise und ließ sich auch von allen Rückschlägen nicht von seinem Comeback-Plan abhalten. In Copper Mountain wird er nun also den Super-G in Angriff nehmen. Es ist nicht nur das Ende eines schweren Kapitels, sondern auch der Auftakt in eine Zeit der Ungewissheit.
Fühlt sich der Norweger im Weltcup überhaupt noch wohl? Wie sehr nagen die düsteren Momente der vergangenen Jahre an ihm? „Manchmal wache ich mitten in der Nacht auf und denke: ‘Oh, Sch..., die Infektion ist wieder da“, ließ Kilde zuletzt noch tief blicken.
Auf der anderen Seite bietet es ihm die Chance, einen Schlussstrich unter das Kapitel zu ziehen. Vielleicht ist es der Auftakt zu einem Ski-Märchen, an dessen Ende die erfolgreiche Teilnahme an den Olympischen Spielen steht.
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