"Ein Ende dieses exponentiellen Wachstums ist nicht in Sicht", sagte T-Mobile-Austria-Chef Andreas Bierwirth am Dienstag anlässlich des Mobile World Congress in Barcelona. Alleine im vergangenen Jahr habe sich das Datenvolumen im Netz von T-Mobile verdoppelt, innerhalb von vier Jahren sogar mehr als verzehnfacht, so Bierwirth.
Die größten Nachfrage-Treiber sind Filme. In den USA macht Netflix, das TV-Serien und Filme über das Internet streamt, schon fast ein Drittel des gesamten Datenverkehrs aus, gefolgt von YouTube mit 18,6 Prozent Anteil am gesamten Datenverkehr, wie der Netzwerkanbieter Sandvine berechnete.
Das Nutzungsverhalten verschiebt sich zunehmend von Downloads zum Streaming. Noch vor fünf Jahren hätten Downloads über BitTorrents fast ein Drittel des Datenverkehrs ausgemacht, 2013 seien es nur noch vier Prozent gewesen. Traditioneller Datenverkehr über Internetbrowser sorgte in den USA nur noch für ein Zehntel des Datenaufkommens.
81 Breitbandanschlüsse pro 100 Österreicher
Spitzenreiter bei der Internet-Entwicklung ist laut OECD-Statistik Südkorea: Dort kommen - ähnlich wie in Schweden, Finnland oder Australien - auf 100 Einwohner bis zu 140 Breitbandanschlüsse. Österreich halte erst bei 81 Anschlüssen je 100 Einwohner, "das künftige Breitbandwachstum findet mobil statt", ist Bierwirth überzeugt.
Auch bei der Geschwindigkeit des mobilen Internetzugangs ist Südkorea mit durchschnittlich 22,1 Megabit pro Sekunde führend, vor Japan mit 13,3 Mbit/s und Hongkong (12,5 Mbit/s), verweist T-Mobile auf eine Studie der US-Softwarefirma Akamai. Die schnellsten Mobilfunknetze in Europa gibt es demnach in Holland, der Schweiz und in Tschechien. Österreich liegt mit 9,3 Mbit/s auf dem weltweit elften Platz.









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