Durch die Zeitverschiebung beginnt ja das Rennen, das so vielen österreichischen Sportfans am Herzen liegt, bereits um 8 Uhr.
Trotz der großartigen Erfolge von Slalomkönig Marcel Hirscher haben viele Landsleute nicht verdaut, dass wir in der Abfahrt bei Großereignissen zuletzt den Thron nur von der Weite gesehen haben: Das letzte Olympiagold holte Fritz Strobl 2002 in Salt Lake City, den letzten WM-Titel Michael Walchhofer 2003 in St. Moritz. Da haftet ein riesiger Makel an der Ski-Nation Nummer eins.
Warum ist uns gerade diese Disziplin derart wichtig? Weil sie vom Flair des Wagemuts umgeben ist: Der Speed, das Abenteuer, der Grenzgang zwischen kapitalem Sturz und historischem Triumph ist ein derart enger Pfad, der das Risiko fast nicht kalkulierbar macht. Das ist der Reiz an der Abfahrt - und für uns sind es natürlich auch die großen österreichischen Helden, die in die Geschichte dieses Landes eingegangen sind: wie Toni Sailer, Franz Klammer oder der jetzige "Krone"-Kolumnist Hermann Maier, der 1999 in Vail Abfahrts-Weltmeister wurde.
Es liegt so etwas Besonderes in der Luft: Ein 23-jähriger Kärntner namens Matthias Mayer könnte uns am Sonntag das Frühstück versüßen.









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