David Alaba betrat im rot-weiß-roten Outfit das saftige Grün. Sofort war er im Spiel, zeigte einige Tricks, hatte Spaß. Die ersten Anweisungen des Trainers setzte der 21-Jährige gleich um. Teilweise gab es Szenenapplaus vom Publikum, das den Wiener immer wieder anfeuerte, einen Schlachtgesang auffallend oft wiederholte. Und doch war es kein Fußball-Match.
Vielmehr waren die Flutlichtmasten Studio-Scheinwerfer, der Rasen bestand aus einem grünen Bühnenteppich, der Coach entpuppte sich als Regisseur, und die Fans waren PR-Experten, die ihm die Betonung der Texte vorgaben. Willkommen bei den Dreharbeiten mit David Alaba für Coca-Cola-Werbespots in den Wiener Interspot-Studios.
Entspannter Superstar
Die "Krone" erlebte einen entspannten Superstar, obwohl der direkt vom Flughafen gekommen war. Als Alaba, der auch einen hochdotierten Werbevertrag bei der Bank Austria erhielt, beim Gaberln aus Versehen die Kamera traf, entfuhr ihm ein kerniges "Hoppala". Als ihm ein Satz nicht und nicht über die Lippen kommen wollte und eine Filmklappe nach der anderen fiel, lachte er herzhaft: "I werd noch deppert."
Ganz narrisch wurde David aber dann doch nicht – wenig später passte alles. Regisseur Christian Gstöttner meinte nach dem Dreh: "David ist super professionell und sehr geduldig. Man merkt schon, dass er es gewohnt ist, dass ihm die Leute ständig auf die Füße schauen." Tausende in den Stadien und Millionen vor den TV-Schirmen.








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