Einem gefiel das. Und schon nach dem ersten Lauf wussten alle im Zirkus, wer das war: Ted Ligety. "Das war heute wie powdern. Da fühle ich mich wohl", strahlte der US-Tiefschnee-Freak nach seinem 21. Weltcup-Sieg Er hatte zwar seit Dezember und Beaver Creek auf diesen Erfolg im Riesentorlauf warten müssen, gezweifelt habe er an sich aber nie. Auch nicht als Marcel Hirscher (2 x) und Felix Neureuther ihn von Platz eins in dieser Disziplin verdrängten: "Ich hatte Pech. Aber schnell war ich immer."
Nicht an sich gezweifelt - das konnte Philipp Schörghofer nicht behaupten. Nach Platz 24 in Val d’Isère, dem Ausfall in Alta Badia und Rang 20 in Adelboden lagen die Nerven blank. Umso glücklicher war der 31-Jährige mit seiner gestrigen Rückkehr in die Weltspitze. Fünfter – das kommt vor den Spielen gerade recht. "Ich habe mich aufs Skifahren konzentriert. Klingt blöd einfach, ist aber so." Nun wird er mit einer stolzgeschwellten Brust nach Russland fahren. "Natürlich sind die drei auf dem Stockerl - Ted Ligety, Marcel Hirscher und Alexis Pinturault - auch bei Olympia die großen Favoriten. Aber ich glaube an meine Chance, eine Medaille ist das Ziel", gab Schörghofer seine Marschroute für Sotschi aus.
Von Edelmetall träumt auch Benni Raich. Auch wenn die großen Rückenprobleme im Jänner den Traum schon beinahe platzen ließen. Aber in St. Moritz kehrte der Tiroler wieder wesentlich fitter in den Zirkus zurück. Mit Rang 11 legte Benni auch eine gute Basis für seine vierten Spiele.
Was Herrenchef Mathias Berthold zudem freute: Das Lebenszeichen von Marcel Mathis (16.) und die ersten Weltcup-Punkte von Stefan Brennsteiner (22.) aus Niedersill.








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