18.12.2013 12:01 |

Tennis-Sensation

Becker wird neuer Trainer von Djokovic

Boris Becker kehrt aus den Abgründen des High-Society-Lebens wieder unmittelbarer in die Welt des Sports zurück. Das Nachrichtenportal blic.rs zitiert die derzeitige Nummer zwei der Tenniswelt, den Serben Novak Djokovic, mit der Neuigkeit, dass Becker sein neuer Coach sei: "Ich bin froh, dass ich mit Boris Becker arbeiten kann und ich glaube, dass er mir mit seiner großen Erfahrung helfen kann, weitere Trophäen zu gewinnen."
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Erst am vergangenen Samstag hatte Becker bei "Wetten, dass..?" einigermaßen kryptisch eine berufliche Veränderung für 2014 angekündigt, ohne allerdings näher darauf einzugehen, um was genau es sich dabei handeln könnte.

Überraschendes Engagement
Dass es ein Engagement als Trainer des serbischen Ausnahme-Tennisspielers sein würde, konnte da noch niemand ahnen, hält sich Beckers diesbezügliche Erfahrung doch noch in bescheidenen Grenzen. Becker hatte von 1997 bis 1999 als Teamchef des deutschen Davis-Cup-Teams fungiert, war ansonsten nach seinem Karriereende aber nicht als Trainer in Erscheinung getreten.

Bisheriger Coach weicht in zweite Reihe
Dennoch: Der Deutsche wird offenbar ab sofort dem Betreuerteam von Djokovic angehören und den bisherigen Cheftrainer Marian Vajda ersetzen. "Ich habe gemerkt, dass Novak einen neuen Trainer braucht, um sein Spiel in bestimmten Bereichen weiterzuentwickeln", sagte Vajda, der seit acht Jahren mit Djokovic zusammenarbeitet. Der Slowake bleibt allerdings fester Bestandteil von Djokovics Team, will sich nach Angaben von dessen Management aber künftig mehr um seine ebenfalls Tennis spielenden Töchter kümmern.

Becker: "Werde mein Bestes geben, ihm zu helfen"
Der offizielle Start der gemeinsamen Arbeitsbeziehung zwischen dem ehemaligen und dem aktuellen Tennisstar soll bei den Australian Open 2014 erfolgen. "Ich bin stolz, dass Novak mich gefragt hat, sein Coach zu sein", meinte Becker. "Ich werde mein Bestes geben, ihm zu helfen, seine Ziele zu erreichen, und ich bin überzeugt davon, dass wir zusammen großartige Dinge erreichen können", sagte Becker. Eine Möglichkeit für ihn, sein angekratztes Image nach Scheidungen und beruflichen Misserfolgen aufzupolieren.

Betreuung vor allem bei großen Turnieren
Der 46-Jährige wird Djokovic anschließend bei den vier Grand-Slam-Turnieren sowie bei den Masters-Events in Dubai, Miami, Monte Carlo, Rom, Cincinnati, Shanghai, Paris und London betreuen. "Diese Turniere haben das größte Gewicht in unserem Sport, und ich will mich dort beweisen", sagte Djokovic.

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