26.11.2005 16:14 |

Olympia 2006

Generalprobe in Turin ist geglückt

Die Generalprobe ist geglückt, doch vor der feierlichen Entzündung des Olympischen Feuers am Sonntag blicken die Organisatoren misstrauisch zum Himmel. Weil Regen über dem Heiligen Hain von Olympia droht, wurde die Flamme nach der Probe am Samstag vorsorglich nicht gelöscht, sondern als "Backup" für die traditionelle Zeremonie am Sonntag aufbewahrt. Danach geht die Fackel auf die lange Reise zu den XX. Olympischen Winterspielen nach Turin.

Eine griechische Schauspielerin in der weißen Tracht einer Hohepriesterin und 17 Helferinnen werden die Feier am Sonntag gestalten. Das Feuer soll in einem Hohlspiegel von den Sonnenstrahlen entfacht werden; daran wird eine silberne Fackel entzündet.

Zehn Tage lang wird die Flamme von 534 Läufern dann durch Griechenland getragen; am 6. Dezember kommt sie ins antike Olympiastadion nach Athen. Danach wird das Feuer nach Rom geflogen und von rund 10.000 Fackelträgern auf seinem 11.300 Kilometer langen Weg durch Italien bis in die Olympiastadt gebracht.

Trägt Tomba die letzte Fackel?
Italiens früherer Ski-Star Alberto Tomba könnte das Olympische Feuer in Turin entzünden. Das frühere Slalom-Ass gilt nach einer Meldung der "La Gazzetta dello Sport" vom Donnerstag als größter Favorit auf das ehrenvolle Amt. Das Organisationskomitee (TOROC) wird den letzten Träger der Olympia-Fackel jedoch bis zum letzten Moment geheim halten.

Neben Tomba wurden in Italien auch die frühere Weltklasse-Skifahrerin Deborah Compagnoni sowie die ehemalige Ski-Langläuferin Stefania Belmondo als mögliche Kandidatinnen genannt. Belmondo hatte sich vergangene Woche selbst ins Gespräch gebracht. "Ich bin noch nicht gefragt worden, aber ich würde es sehr gerne machen", sagte sie.

Die Olympischen Spiele in Turin werden am 10. Februar 2006 eröffnet.

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