Alles heruntergefahren

Hackerangriff: Minnesota mobilisiert Nationalgarde

Digital
30.07.2025 10:17
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nach einem schweren Hackerangriff auf die Stadt St. Paul hat der US-Staat Minnesota die Nationalgarde einberufen. Der Angriff übersteige die Kapazitäten der Stadt.

Das teilte das Büro von Gouverneur Tim Walz am Dienstag mit. Die Garde verfügt über eine spezialisierte Einheit zur Cyberabwehr. Zuvor hatte Bürgermeister Melvin Carter alle IT-Systeme der Stadt herunterfahren lassen, um die Bedrohung einzudämmen.

Dies führte zu Störungen bei städtischen Diensten wie dem WLAN-Netz und in Bibliotheken. Carter bezeichnete dies als notwendigen Schritt zum Schutz wichtiger Daten. Man arbeite mit der Bundespolizei FBI und zwei Unternehmen zusammen.

Die genaue Art des Angriffs wurde nicht bekanntgegeben. Der Vorgang wäre allerdings mit sogenannter Ransomware vereinbar, bei der Hacker Daten verschlüsseln und für deren Freigabe ein Lösegeld fordern. Stellungnahmen des FBI und von der Cyber-Sicherheitsbehörde CISA lagen zunächst nicht vor.

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