07.12.2013 12:05 |

Platz unbespielbar

Neustadt - Salzburg fällt 30 cm Schnee zum Opfer

Die Auftaktpartie der 19. Runde der tipp3-Bundesliga, bei der Wiener Neustadt die Salzburger Bullen empfangen hätte sollen, ist am Samstagvormittag abgesagt worden. Das Spiel in Wiener Neustadt fiel Neuschneemengen von zwanzig bis dreißig Zentimetern zum Opfer. Schiedsrichter Christian Dintar besichtigte den Platz gegen 10.30 Uhr und erklärte ihn für unbespielbar - wenig verwunderlich bei einem Spieltermin im Dezember. WAC-Boss Dietmar Riegler hat in diesem Zusammenhang einen Lösungsvorschlag parat: Die Umstellung auf eine Ganzjahresmeisterschaft.
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"Man sollte zumindest darüber nachdenken. Auf jeden Fall sollte man den Terminkalender umkrempeln und mehr Spiele im Sommer machen", erklärte der Kärntner, dessen Klub wie fast alle Bundesligisten bei derartigen Wetterbedingungen unter massivem Zuschauerschwund leidet. Eine Ganzjahresmeisterschaft würde den Vorteil bringen, dass man - außer in Jahren von Welt- oder Europameisterschaften - über den Sommer durchspielen könnte. Dadurch müssten die ersten Spiele des Jahres nicht mehr wie bisher Anfang Februar ausgetragen werden. Außerdem würde sich die Meisterschaft nicht mehr bis kurz vor Weihnachten ziehen.

Umstellung auf 16er- statt 10er-Liga?
Aufgrund der allgemeinen Terminnot mussten allein im Dezember dieses Jahres zwei Runden unter der Woche angesetzt werden - und das bei einer Anstoßzeit von 20.30 Uhr. "Hier muss man auf jeden Fall darüber nachdenken, ob man ab nächster Saison den Anpfiff unter der Woche nicht auf 18.30 Uhr vorverlegt", sagte Riegler. Man könnte den Termindruck allerdings auch durch eine Umstellung auf eine 16er-Liga reduzieren. In diesem Fall wären nur 30 statt wie derzeit 36 Runden zu spielen. "Doch die Zehnerliga ist für Österreich sicher das sinnvollste Format", betonte Riegler.

Allerdings ist bei einer Zehnerliga mit Saisonstart im Juli eine Saison ohne Spielabsagen im Winter praktisch unmöglich. Abhilfe könnten Rasenheizungen schaffen, deren Anschaffung viele Klubs jedoch nicht stemmen können - so auch der WAC. "Das würde Kosten von mindestens 500.000 Euro bedeuten, und damit kann ich mich nicht anfreunden", erklärte Riegler.

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