Schon im Vorjahr war es Stepanek gewesen, der in Prag den letzten Punkt zum Finalsieg über Spanien geholt hatte. Der Sieg über Lajovic war freilich vom Weltranglisten-44. erwartet worden, denn sein Gegner liegt nur auf dem 117. Platz. Den Serben, angeführt von Novak Djokovic, fehlte ein zweiter starker Einzelspieler an allen Ecken und Enden. Nach der Sperre von Viktor Troicki wegen eines verweigerten Dopingtests fiel auch noch Janko Tipsarevic für das Heim-Finale aus.
Djokovic hielt Serben im Rennen
Djokovic hatte nach dem 1:2 vom Samstag zwar mit einem klaren 6:4-7:6(5)-6:2-Sieg über Tomas Berdych im Spitzen-Duell noch den Ausgleich her, doch die Gastgeber konnten wohl nur damit spekulieren, dass Stepanek sich verletzt. Doch Stepaneks Körper hielt ebenso wie seine Nerven.
"Das Match war wie vergangenes Jahr: unter dem größten möglichen Druck", sagte Stepanek noch auf dem Court. "Aber ich wusste, dass ich die Erfahrungen vom Vorjahresfinale gegen ihn nützen möchte. Abgesehen vom ersten Game habe ich das Match kontrolliert. Ich habe dieses Wochenende in meiner Bestform gespielt."
Lajovic startete ganz nach dem Geschmack der 17.000 Fans in der "Belgrade-Arena", doch es war das einzige Mal, dass es wirklich Grund zum Jubel für die Heimischen in der Schlusspartie gab. Für Serbien bleibt es damit beim bisher einzigen Titel aus dem Jahr 2010, zwei Einzelsiege von Djokovic waren aber zu wenig. Der vom ATP-World-Tour-Finale noch müde London-Champion hatte am Samstag auf einen Doppel-Einsatz verzichtet.









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