Betroffen seien unter anderem die US-Armee sowie das Energie- und Gesundheitsministerium. Die Ermittler sammeln derzeit noch Informationen zu dem Fall.
Einer internen E-Mail aus dem Energieministerium zufolge gehören persönliche Daten von mindestens 104.000 Mitarbeitern und Familienangehörigen zu den gestohlenen Daten, zum Teil auch Bankverbindungen.
Anonymous-Hacker zehn Jahren Haft verurteilt
Für die Hacker könnten die Angriffe schwerwiegende Konsequenzen haben. Erst am vergangenen Freitag war ein Mitglied von Anonymous in New York zu zehn Jahren Haft verurteilt worden, weil er in die Systeme von zahlreichen Regierungsstellen wie die der Bundespolizei FBI und Unternehmen eingedrungen war.
Der 28-jährige Jeremy Hammond hatte sich vor zwei Jahren bei der Denkfabrik Stratfor rund 60.000 Kreditkartennummern und Unterlagen von 860.000 Kunden angeeignet und anschließend online veröffentlicht. Hammonds Anwälte hatten ihn als politischen Aktivisten dargestellt, der sich Sorgen über die Rolle von Unternehmen bei der Sammlung von vertraulichen Informationen gemacht habe.
Die USA stehen bekanntlich selbst massiv in der Kritik, weil ihr Geheimdienst rund um den Globus auf persönliche Daten zugreift und auch europäische Verbündete ausspäht.










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