Alaba hat sich mit erst 21 Jahren längst einen Stammplatz bei den Bayern gesichert und soll auch längerfristig Teil einer Erfolgsmannschaft sein. Rummenigge ist zuversichtlich, dass das auch klappt. "Einen Verkauf kann ich total ausschließen, eine Verlängerung kann ich sehr in Aussicht stellen", sagte er.
Rummenigge hob nicht nur die Leistung des linken Verteidigers hervor, sondern auch seine positive Ausstrahlung. Alaba kommt an, nicht nur in Österreich. "Er ist vielleicht der beste Botschafter, den man nach Deutschland schicken konnte", lobte der Bayern-Vorstandschef.
Dickes Lob für "Zugpferd Alaba"
Die Beliebtheit lässt sich auch im Trikotverkauf festmachen. "David liegt im Schnitt schon unter Top 5 in den Verkäufen, er ist ein Zugpferd", so Rummenigge, der immer wieder auch über die Grenze blickt. Nicht erst, seit Alaba zu Österreichs "Sportler des Jahres" gewählt worden ist. "Wir sehen schon, was da los ist. Und er hat es sich auch verdient", so der Bayern-Boss, der ursprünglich deswegen auch Bedenken hatte. "Ich habe Länderspiele gesehen und gehofft, dass er nicht überfordert wird, weil mit 21 Jahren schon so viel von ihm abhängt."
Die Bayern allerdings wären die beste Schule dafür. Alaba hat in München schon in jungen Jahren lernen müssen, mit Druck umzugehen. "Normalerweise wäre es zu viel Last, wenn er bei einem anderen Klub wäre. Aber hier ist er das gewohnt. Er weiß, wir müssen gewinnen, und es wird von ihm gute Leistung gefordert. Das ist bei ihm ein bisschen normaler Alltag. Sonst wäre er überfordert", erklärte Rummenigge.
Rummenigge: "Wir werden noch viel Spaß mit David haben"
So wie Trainer Pep Guardiola sieht auch Rummenigge kontinuierliche Fortschritte beim jüngsten Spieler der Stammelf. "Er hat in dieser Saison nochmal fußballerisch zugelegt. Er ist mittlerweile einer der besten Linksverteidiger auf der Welt. David ist defensiv und körperlich ein Stück stabiler geworden. Er profitiert von Guardiola, der ihn nicht nur als Spieler schätzt, sondern auch mag. Sie haben ein sehr gutes Verhältnis. Er ist erst 21, kann taktisch noch lernen. Was Erfahrung und Taktik betrifft, ist er noch nicht am Ende der Fahnenstange. Wir werden noch viel Spaß mit ihm haben", ist sich Rummenigge sicher.









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