Bei dem Match war es zu einem Platzsturm durch GAK-Fans gekommen, die ihren Unmut über das schlechte Spiel ihres Klubs nicht zügeln konnten. Dabei war die Polizei im Großeinsatz.
Der 35-jährige Polizist soll einem randalierenden Fan mit dem Schlagstock einen "stichartigen Stoß" versetzt haben. Der Beschuldigte gab beim ersten Verhandlungstag im Oktober an, er könne sich an den Vorfall nicht mehr erinnern, damals sei zu viel los gewesen. Es sei für ihn insgesamt eine Notwehrsituation gewesen.
Richter Martin Wolf glaubte dem Beschuldigten nicht, in Notwehr gehandelt zu haben und verurteilte den Beamten wegen vorsätzlicher schwerer Körperverletzung. Bereits im Frühjahr waren 16 GAK-Fans wegen der Ausschreitungen vor Gericht gestanden, die meisten wurden verurteilt. Das Opfer des Polizisten war übrigens nicht unter den Angeklagten.









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