Spaniens größte Sportzeitung hob neben dem perfekten Spiel der Madrilenen vor allem die Hilflosigkeit der Austria in den gesamten bisherigen Gruppenspielen hervor. "In den vier Gruppenspielen waren sie nicht in der Lage, auch nur ein einziges Tor zu schießen. Sie versuchen, Fußball zu spielen. Aber ohne Ambition kann man in dieser Kategorie nichts verrichten", meinte die Zeitung, die auf ihrer Titelseite am Donnerstag den Einzug Atleticos ins Finale der Champions League prophezeite: "Bayern, warte auf uns!"
Raul Garcia, Torschütze des 2:0 in der 25. Minute, wollte nach dem Spiel gegen die Austria noch nicht so weit denken. "Wir sind erst einmal froh, uns bereits in dieser Phase der Gruppenspiele den Einzug ins Achtelfinale gesichert zu haben. Wir wussten, dass Zenit und der FC Porto unentschieden spielen und ein Sieg über die Austria uns automatisch den ersten Platz in der Gruppe sichern würde", sagte Garcia nach dem Spiel.
An "Wackelpudding" Austria ist nur die Spielweise hart
Unterdessen sieht auch die spanische Sportzeitung "As" Atletico bereits als einen starken Kandidaten für den Einzug ins Finale. Austria verglich das Blatt hingegen mit einem "Wackelpudding". "As" kritisierte vor allem die harte Spielweise der österreichischen Abwehrspieler Manuel Ortlechner und Christian Ramsebner.
Großes Lob von der spanischen Presse erhielt hingegen Austria-Torhüter Heinz Lindner, den "As" als regelrechten "Crack" bezeichnete. "Ohne seinen zahlreichen Paraden wäre die Austria wohl mit drei oder vier weiteren Gegentoren untergegangen", schrieb auch "Mundo Deportivo".
Lob gab's nur für Goalie Lindner
Sogar Atleticos brasilianischer Stürmerstar Diego Costa zeigte sich vom Austria-Keeper beeindruckt. "Der hat wirklich alle meine Torschüsse gehalten, sogar meinen Elfmeter. Aber ich habe es so lange probiert, bis der Ball endlich drinnen war", sagte Costa nach dem Spiel. "Es war aber weniger die Schwäche der Austria, als unsere Stärke, die uns einen klaren Gruppensieg beschert hat. Wenn wir so weiterspielen, sehe ich große Chancen, sehr weit in der Champions League zu kommen", erklärte Atleticos Youngstar Oliver Torres.









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.