Kurzzeitvermietungen

Gericht in Italien hebt Schlüsselkasten-Verbot auf

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28.05.2025 07:21
Porträt von krone.at
Von krone.at

Italienische Richter haben ein von der Regierung erlassenes Verbot von Remote-Check-Ins für Kurzzeitvermietungen aufgehoben. Bei ihren Bemühungen um mehr Kontrollen bei der Vermietung von Ferienwohnungen hatte die italienische Regierung im vergangenen Jahr Schlüsselkästen mit Code verboten. Diese ermöglichen es Touristen, ohne persönlichen Kontakt mit dem Besitzer in eine Ferienwohnung zu gelangen.

Das italienische Innenministerium hatte im vergangenen November Schlüsselkästen mit der Begründung verboten, dass ein Check-in ohne persönliche Begegnung zwischen Gast und Mieter ein Sicherheitsrisiko darstelle. Nach dem Verbot hatten Kunststädte wie Florenz und Rom ihre Bemühungen verstärkt, die Schlüsselkästen zu entfernen. In einem am Dienstag veröffentlichten Urteil erklärte das Verwaltungsgericht von Latium, der Region mit der Hauptstadt Rom, die Richtlinie jedoch für nichtig.

Innenministerium in Rom wartet auf Urteilsbegründung
Marco Celani, Leiter des Verbandes der Kurzzeitvermieter (AIGAB), begrüßte am Dienstag das Gerichtsurteil. Er erklärte, er sei in Gesprächen mit der Regierung, um die „volle Anerkennung“ von Remote-Check-in-Technologien zu erreichen. Das Innenministerium ließ durch einen Sprecher verlauten, dass es die Veröffentlichung der Urteilsbegründung durch das Gericht abwarten werde, bevor es entscheide, ob es bei einem höheren Verwaltungsgericht Berufung einlegen wird.

Die Schlüsselkästen sind zum Symbol des Booms von Kurzzeitvermietungen im Herzen von Kunststädten wie Venedig, Florenz, Rom und Neapel geworden. Mehrere Verbände sind im Gegenzug gegründet worden, um diese wieder zu entfernen bzw. zu verbieten.

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